9,1 Millionen Euro fliessen in Stiftung für soziale Zwecke
Dortmunder Lotto-Millionär spendet kompletten Gewinn

Ein Lotto-Millionär aus Dortmund hat seinen gesamten Gewinn in Höhe von 9,1 Millionen Euro gespendet. Zusammen mit der Lotto-Gesellschaft WestLotto hat der zwischen 50 und 60 Jahren alte Gewinner eine Stiftung für soziale Zwecke gegründet.

HB MÜNSTER. Der erste Lotto-Millionär des Jahres 2004 hat seinen gesamten Gewinn von 9,1 Millionen Euro gespendet. „Wir haben es schon erlebt, dass Menschen gespendet haben, aber in der Form ist das völlig neu gewesen“, sagte WestLotto-Sprecher Elmar Bamfaste am Mittwoch und bestätigte einen Bericht der in Münster erscheinenden „Westfälischen Nachrichten“. „Man kann als Millionär viel Gutes tun. Die Entscheidung ist interessant, aber auch sehr ungewöhnlich.“ Mit Hilfe der Lotto-Gesellschaft habe der Mann eine Stiftung für soziale Zwecke gegründet.

Einzelheiten zu der Stiftung habe der Gewinner nicht nennen wollen, sagte Bamfaste. Der Dortmunder sei finanziell unabhängig, daher sei für ihn die „Gründung einer Stiftung das Sinnvollste“ gewesen. „Er hatte einfach Angst vor dem plötzlichen Reichtum“, sagte ein Lotto-Sprecher. Der Gewinner will nach Bamfastes Angaben weiterhin unbekannt bleiben.

Zuvor hatte WestLotto den mehrfachen Millionär nach seinem Gewinn zehn Wochen lang intensiv, aber zunächst vergeblich gesucht. Der Mann habe zwar bereits seit dem 3. Januar von seinem Gewinn gewusst. „Er wusste auch, dass wir ihn suchen“, sagte Bamfaste. Er habe sich aber erst einmal „alles in Ruhe durch den Kopf gehen lassen“ wollen. Schließlich meldete er sich Mitte März zu einem Gespräch mit einem Gewinnerbetreuer. Der zwischen 50 und 60 Jahren alte Lotto-Millionär hatte als bundesweit einziger Spieler mit der Zahlenkombination 5-15- 16-37-41-48 und der Superzahl 7 richtig gelegen.

Neben dem echten Gewinner hatten sich auch zahlreiche Trittbrettfahrer in der Lottozentrale gemeldet. Sämtliche Angaben wurden überprüft. Die Hoffnung darauf, dass sich der echte Gewinner meldet, hatte WestLotto bereits aufgegeben. In diesem Fall wäre das Geld in eine Sonderauslosung gegangen. Der Mann hatte zudem mit „Drei Richtigen“ weitere 12,80 Euro gewonnen.

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