92 Opfer noch nicht identifiziert
Weitere Razzia in Helios-Büros

Die zyprische Polizei hat in der Nacht zum Mittwoch erneut die Büros der Fluggesellschaft Helios durchsucht. Wie das zyprische Fernsehen berichtete, waren bei der Razzia auch zyprische Luftfahrt-Sachverständige anwesend.

HB NIKOSIA/ATHEN. Anlass für die zweite Durchsuchungsaktion innerhalb von 48 Stunden war den Angaben zufolge, weitere Unterlagen etwa zur Wartung der Maschine zu sichern. Es soll bereits früher technische Probleme an dem Flugzeug gegeben haben. „Sollten Beweise gefunden werden, dass die Maschinen der Helios nicht richtig gewartet werden, werden wir die Fluggesellschaft zwingen, am Boden zu bleiben“, sagte der zyprische Innenminister, Andreas Christou, im Radio.

Drei Tage nach dem Flugzeugabsturz konnten 92 der 121 Opfer noch nicht identifiziert werden. Drei Opfer - darunter der 58-jährige deutsche Pilot - konnten bis Mittwoch nicht geborgen werden, wie griechische Medien berichteten.

23 identifizierte Opfer wurden in der Nacht zum Mittwoch an Bord einer Transportmaschine C-130 der griechischen Luftwaffe von Athen nach Zypern gebracht. Weitere drei Leichen wurden Angehörigen in Griechenland übergeben. An Bord der Unglücksmaschine waren meist Griechen und griechische Zyprer.

Die Maschine vom Typ Boeing 737-300 der zyprischen privaten Fluggesellschaft Helios war unter noch ungeklärten Umständen vergangenen Sonntag rund zehn Kilometer nordöstlich des Flughafens von Athen abgestürzt.

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