Abends das Licht im Palast ausgeknipst
Queen lässt Essensreste aufwärmen

Die seit langem als sparsam bekannte britische Königin Elizabeth II. (78) lässt sogar Essensreste aufwärmen. Das verrät der britische Fernsehkoch Gary Rhodes (44), der als Teenager in der Palastküche arbeitete, in einer BBC-Dokumentation, die nächste Woche ausgestrahlt wird.

HB LONDON.Übrig gebliebene Stücke des Sonntagsbratens werden demnach montags in einer Pastete wiederverwertet. Die Queen esse keineswegs fürstlich, sondern spartanisch: „Es war kaum etwas auf dem Teller.“ Tomaten seien tabu, weil ihr die Kerne zwischen den Zähnen stecken bleiben. Ihren Martini nimmt Elizabeth gerührt, nicht geschüttelt.

Beim Auftragen des Essens müssen die Diener den Angaben zufolge jedes Geräusch vermeiden, sogar Husten und Niesen. Eine Art Ampel zeige ihnen an, ob sie den Korridor betreten dürften: Rot bedeutet demnach, dass die Herrscherin naht. Um ein Zusammentreffen zu verhindern, müsse man dann in der Küche bleiben, sagte Rhodes. Diese Darstellung wurde von einer Sprecherin des Buckingham-Palastes bestritten: „Es hat nie Lichter für einen solchen Zweck gegeben.“

Die Queen, deren Vermögen auf 375 Millionen Euro geschätzt wird, ist dafür bekannt, ihre Kleider aufzutragen und beim Kauf des jährlichen Christmas Pudding für die Dienerschaft den besten Rabatt auszuhandeln. Nach Presseberichten geht sie abends oft durch den Palast und knipst das Licht aus, wo es noch brennt.

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