Abenteuer Zivilisation
Rüdiger Nehberg ekelt sich vor Fischbrötchen

Der Abenteurer und Survival-Experte Rüdiger Nehberg fürchtet sich vor nichts. Weder vor giftigen Spinnen noch vor Würgeschlangen. Mehlwürmer, Maden und Heuschrecken isst er sogar sehr gern. Doch so wie sich Elefanten vor Mäusen fürchten, hat auch der große Abenteurer seine schwachen Seiten.

HB OSNABRÜCK. Beim Anblick eines toten kalten Fisches in einem matschigen Brötchen müsse er sich ekeln und bekomme das große „Aufwärtswürgen“ sagte der 71-Jährige der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Auch beim Anblick von fettem Eisbein empfinde er Abscheu.

Im Dschungel hingegen ist er längst nicht so zimperlich: „Wenn die Urwaldindianer die Asche ihrer Toten in Bananenbrei verzehren und man als Gast mitessen sollte, dann schalte ich das Gefühl aus und den Verstand ein. Ich sage mir, die Asche ist steril und der Bananenbrei gekocht. Also warum nicht? Das Gemisch sieht zwar nicht appetitlich aus, schmeckt auch ein bisschen sandig, aber man stirbt nicht davon“, berichtete Nehberg.

Auch ansonsten liebäugelt der Globetrotter mit der etwas anderen Küche und nennt Maden „absolut saubere Tiere und geschmacklich total lecker“. Den Geschmack von Maden und Mehlwürmern bezeichnete der gelernte Konditor als „angenehm fettig“. Heuschrecken seien gar Haselnüssen zum Verwechseln ähnlich wegen ihres besonderen „Knackeffekts“.

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