Abschluss des USA-Reise
Papst gedenkt am „Ground Zero“ der Terroropfer

Papst Benedikt XVI. hat zum Abschluss seiner USA-Reise der Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001 gedacht und für sie gebetet. Auch die Täter, die zwei Verkehrsflugzeuge in die Zwillingstürme gesteuert hatten, erwähnte er.

HB NEW YORK. Benedikt kniete am Sonntag am „Ground Zero“, dem Ort der Anschläge in New York, nieder und verharrte mehrere Minuten im stillen Gebet. Anschließend zündete er eine Kerze an und sprach ein Gebet.

„Oh Gott der Liebe, des Mitgefühls und des Heilens, schau auf uns, auf die Menschen vieler unterschiedlicher Glaubensrichtungen und Traditionen, die sich heute hier versammeln, an diesem Ort unvorstellbarer Gewalt und unvorstellbaren Schmerzes“, sagte der Papst. „Wir bitten Dich in Deiner Güte, all denen, die hier starben, ewige Erleuchtung und Frieden zu geben“. Ausdrücklich erwähnte er die Feuerwehrleute, Polizeibeamten und andere Einsatzkräften, die nach den Anschlägen halfen.

„Gott des Friedens, bring Deinen Frieden in unsere gewalttätige Welt - Frieden in die Herzen aller Menschen und Frieden zwischen die Völker dieser Welt“, betete der Papst weiter. Er erwähnte dabei auch die Täter der Anschläge: „Führe diejenigen, deren Herzen und Seelen von Hass verzehrt werden, zu Deinem Weg der Liebe.“

Bei den Anschlägen im Jahr 2001 hatten islamistische Terroristen Verkehrsflugzeuge in ihre Gewalt gebracht und waren mit zwei Maschinen in die Zwillingstürme des World Trade Centers in New Yoek gerast. Die beiden Wolkenkratzer stürzten wenig später ein, insgesamt rund 3 000 Menschen kamen uns Leben.

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