Absturz einer ägyptischen Chartermaschine
Flugschreiber im Roten Meer geborgen

Zwei Wochen nach dem Absturz einer ägyptischen Chartermaschine der Fluggesellschaft Flash Airlines über dem Roten Meer, bei dem 148 Menschen ums Leben kamen, haben französische Experten sowohl den Flugschreiber als auch den Stimmrekorder geborgen.

HB SCHARM EL SCHEICH/KAIRO. Nach Angaben der ägyptischen Nachrichtenagentur MENA hob der französische Tauchroboter „Super Achille“ das Gerät, das die Gespräche des Piloten mit dem Co-Piloten und dem Kontrollturm am Flughafen aufzeichnet, am Sonntagmorgen vor der Küste des Badeortes Scharm el Scheich aus einer Tiefe von 1030 Metern vom Meeresgrund.

Am Samstagmorgen hatte der Tauchroboter „Scorpio 2000“ bereits den zweiten Flugschreiber, der technische Daten aufzeichnet, geborgen. Von den Daten der beiden „Black Boxes“ erhoffen sich die Ermittler Aufschluss über die Gründe des Absturzes vom 3. Januar mit 148 Toten, darunter 134 Franzosen. Die Behörden gehen bisher von einem technischen Defekt als Ursache aus.

In Kairo begann am Sonntag die Auswertung der Daten des Flugdatenschreibers. Die am Sonntag geborgene zweite „Black Box“ sei allerdings „nicht in gutem Zustand“, sagte der ägyptische Pilot Schakir Kallada, der das Ermittlerteam leitet. Mit den Ergebnissen der Untersuchung sei „in einigen Tagen oder Wochen zu rechnen“.

Die Ägypter leiteten die Untersuchung, die von einem französischen Ermittler-Team sowie amerikanischen Experten überwacht werde. Am Sonntagmorgen reiste der französische Untersuchungsrichter André Dando aus Bobigny an der Spitze eines fünfköpfigen Teams nach Kairo.

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