Absturz von Egyptair-Jet
Ermittler sehen keine Hinweise auf Terrorakt

Bei den Ermittlungen zum mysteriösen Absturz der Egyptair-Maschine sieht die Pariser Staatsanwaltschaft keine Hinweise auf einen Terrorakt. Stattdessen werden Ermittlungen in Richtung eines Unfalls eingeleitet.

ParisDer Absturz einer Maschine der Egyptair-Maschine über dem Mittelmeer mit 66 Menschen an Bord ist nach Einschätzung französischer Ermittler offenbar kein Terrorakt gewesen. Dafür gebe es bisher keine Anzeichen, sagte die Pariser Staatsanwaltschaft am Montag. Stattdessen seien Ermittlungen in Richtung eines Unfalls mit dem Vorwurf des Totschlags eingeleitet worden, sagte Sprecherin Agnes Thibault-Lecuivre. Der A320 war am 19. Mai auf dem Flug von Paris nach Kairo aus ungeklärten Gründen ins Mittelmeer gestürzt. Alle Insassen kamen ums Leben.

Die Piloten von Flug 804 hatten keinen Notruf abgesetzt, auch erklärte sich keine Terrorgruppe für einen Anschlag verantwortlich. Beide Flugschreiber wurden geborgen, sind aber stark beschädigt. Ermittler in Ägypten konnten deshalb eigenen Angaben zufolge keine Daten von ihnen gewinnen. Die beiden Geräte – den Stimmenrekorder und den Flugdatenschreiber – wurden von Kairo aus zur Reparatur nach Frankreich geschickt und kamen mittlerweile in Paris an, wie das ägyptische Ermittlungskomitee am Montag mitteilte.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur
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