Abwanderung aus Zürich
Pereira soll neuer Scala-Intendant werden

HB BERLIN. Der Leiter der Oper in Zürich, Alexander Pereira, soll als Nachfolger des zurückgetretenen Intendanten Mauro Meli an die Mailänder Scala wechseln. Wie die «NZZ am Sonntag» berichtet, liegt dem Österreicher ein konkretes Angebot vor.

Es «ist finanziell attraktiv, prestigeträchtig und künstlerisch reizvoll», sagte der Präsident des Verwaltungsrates der Zürcher Opernhaus AG, Josef Estermann, der Zeitung.

Allerdings wolle Zürich Pereira, dessen Vertrag bis 2011 läuft, unbedingt halten, sagte Estermann. Angesichts der Subventionskürzungen für die Zürcher Oper müsse die Politik nun ein Zeichen setzen.

Wie die «NZZ» berichtet, muss sich Pereira bis zum kommenden Freitag entscheiden. Der Intendant wolle die Stadt nur ungerne verlassen, so Estermann. Er müsse aber über die finanziellen Mittel verfügen, um sein Konzept umsetzen zu können.

Pereira ist seit 1991 Chef des Opernhauses. Der 2006 auslaufende Vertrag wurde bereits bis 2011 verlängert. Von diesem Jahr an gilt eine Kündigungsfrist von drei Jahren. Pereira könnte ihn damit frühestens zum Jahr 2009 auflösen.

Als mögliche Nachfolger für Meli wurden in den Medien bislang auch der scheidende Intendant der Münchner Staatsoper, Peter Jonas, sowie der Direktor des Theatre du Capitole von Toulouse, Nicolas Joel, gehandelt.

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