Acht Jahre Freiheitsentzug für Mitangeklagten
Lebenslange Haft nach Putzfrauen-Mord

Im Prozess um den Mord an drei Putzfrauen in Telgte hat das Landgericht Münster für die beiden geständigen Hauptangeklagten lebenslange Haft verhängt.

HB/dpa MÜNSTER. Außerdem stellten die Richter der Schwurgerichtskammer die besondere Schwere der Schuld für den 21-jährigen Schützen und den zehn Jahre älteren Auftraggeber und Ehemann eines der Opfer fest. Damit können beide nicht bereits nach 15 Jahren aus dem Gefängnis entlassen werden. Ein 25 Jahre alter Mitangeklagter erhielt acht Jahre Freiheitsentzug. Er hatte die Polizei auf die Spur der Täter gebracht.

Der 31-Jährige hatte gestanden, den Mord an seiner 30 Jahre alten Ehefrau und deren 34 und 39 Jahre alten Kolleginnen vorbereitet und in Auftrag gegeben zu haben. Er wollte die Frau aus dem Weg räumen, weil sie ihm angeblich beim Einstieg in eine kriminelle Karriere im Drogen- und Rotlichtmilieu im Wege gestanden hätte. Er heuerte seinen 21 Jahre alten Bekannten schließlich als Killer an. Dieser ermordete am 28. Januar die Frauen mit jeweils einem Schuss in den Kopf, als diese ihre Arbeitsstelle in einem Fitness-Studio verlassen wollten.

Die Frauen hinterlassen neben ihren Ehemännern insgesamt fünf Kinder.

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