Aus aller Welt

_

Ägypten: Nil-Kreuzfahrtschiff rammt Felsen und sinkt

In Ägypten hat ein Nil-Kreuzfahrtschiff einen Felsen gerammt und ist danach gesunken. Bei dem Unglück des Schiffs mit dem Namen „König des Nils“ wurden nahe Assuan aber keine Personen verletzt.

Auf dem Nil ist ein Kreuzfahrtschiff gegen einen Felsen gefahren und gesunken. Hier ein Foto der King Tut, die 2006 verunglückte. Quelle: dpa
Auf dem Nil ist ein Kreuzfahrtschiff gegen einen Felsen gefahren und gesunken. Hier ein Foto der King Tut, die 2006 verunglückte. Quelle: dpa

AssuanNahe der ägyptischen Stadt Assuan ist am Dienstag ein Nil-Kreuzfahrtschiff gegen einen Felsen gefahren und gesunken. Wie die Nachrichtenagentur dpa aus Sicherheitskreisen erfuhr, wurde niemand getötet oder verletzt. Den Angaben nach war das Schiff mit dem Namen „König des Nils“ mit etwa 112 Menschen an Bord auf dem Nil unterwegs, als das Unglück geschah. Der Kapitän habe aber noch das Ufer erreichen und die Passagiere in Sicherheit bringen können, hieß es.

Anzeige

Ägypten ist mit seinen Pyramiden, Tempeln, Königsgräbern und Badeorten am Roten Meer ein beliebtes Reiseziel für Touristen aus aller Welt. Die Revolution wirkte sich aber erheblich auf den Tourismussektor, einen der wichtigsten Devisenbringer des Landes, aus. 2010 wurden noch 14,7 Millionen Touristen gezählt, davon 1,3 Millionen aus Deutschland. 2011 waren es nur noch 9,8 Millionen Touristen, von denen rund 965 000 aus Deutschland kamen.

Im vergangenen Jahr zog es wieder mehr Touristen in das Land am Nil, bis November etwa 9,5 Millionen. Nach Angaben des ägyptischen Fremdenverkehrsamts in Frankfurt am Main stieg die Zahl der deutschen Urlauber in den ersten neun Monaten 2012 im Vergleich zum Vorjahr um gut 29 Prozent auf rund 830 0000. Deutschland rückte damit auf den zweiten Platz nach Russland und vor Großbritannien. Im gesamten Jahr kamen schätzungsweise etwa 1,2 Millionen deutsche Gäste.

  • Die aktuellen Top-Themen
Umstrittene Kunstsammlung: Angehörige erhebt Anspruch auf Gurlitt-Erbe

Angehörige erhebt Anspruch auf Gurlitt-Erbe

Mutmaßliche Nazi-Raubkunst mit neuem Zuhause: Das Kunstmuseum Bern übernimmt laut der Nachrichtenagentur dpa die Kunstwerke von Cornelius Gurlitt. Doch die Cousine des verstorbenen Kunstsammlers protestiert dagegen.

Tatort-Fans atmen auf: Kommissar Stark lebt!

Kommissar Stark lebt!

Ende mit Knalleffekt: Der letzte Berlin-Tatort mit Boris Aljinovic warf Fragen auf. Ist er tot? Ein Video mit dem Kommissar tauchte nun auf. Doch die Frage bleibt: Was ist ein guter Abgang aus der Krimireihe? Die Fälle.

Zitate der Woche: „Ich bin auf der Welt, um Mutter zu sein“

„Ich bin auf der Welt, um Mutter zu sein“

Präsident Obama findet deutliche Worte zur Einwanderungsdebatte in Amerika, Bayern-Kapitän Philipp Lahm denkt über Berufsalternativen nach, Lothar Matthäus strotzt vor Optimismus und Rapperin Nicki Minaj hat Angst.

  • Business Wetter
Eine junge Dame wirbt für Parship

Wer passt zu mir?

Finden Sie jetzt den passenden Partner. Partnersuche nur mit PARSHIP!