Ärzte bei Verunglücktem
Verletzter Höhlenforscher ist transportfähig

Die Rettung des verunglückten Höhlenforschers in den Alpen kommt voran. Mittlerweile sind Arzt und Rettungskräfte bei dem Schwerverletzten eingetroffen. Er sei zwar transportfähig, müsse aber zuvor behandelt werden.
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BerchtesgadenEin österreichischer Arzt und drei italienische Rettungskräfte sind bei dem verunglückten Höhlenforscher in den bayerischen Alpen eingetroffen. Wie die Bergwacht Bayern am Mittwoch mitteilte, kam das Team „schneller als erhofft“ am späten Nachmittag bei dem Patienten an.

Damit sei „ein weiterer wichtiger Schritt im Einsatzablauf erreicht" worden, hieß es. Oberste Priorität habe nun die medizinische Versorgung des Patienten. In der Nacht zum Donnerstag traf auch der zweite entsandte Arzt aus Österreich bei dem verletzten Stuttgarter ein, wie ein Sprecher der Bergwacht Bayern mitteilte.

Der Schwerverletzte sei transportfähig, müsse jedoch zuvor behandelt werden. „Die Ärzte werden jetzt einen medikamentösen Schutzmantel um den Mann legen“, sagte der Sprecher. Dazu hätten sie spezielle Medikamente angefordert, die am Donnerstag bei dem Forscher eintreffen sollten. Sobald der Zustand des Patienten es erlaube, sei geplant, mit der Hilfe von sechs internationalen Höhlenretter-Teams die Bergung des Mannes aus der Höhle zu starten.

Der 52 Jahre alte Forscher war am Sonntagmorgen in rund tausend Metern Tiefe in der schwer zugänglichen „Riesending-Schachthöhle“ durch einen Steinschlag am Kopf verletzt worden. Wie die Bergwacht mitteilte, arbeiten die weiteren Einsatzkräfte in der Höhle parallel an der Infrastruktur zum Transport des Patienten, der Einsatzkräfte und des Materials weiter.

Es werde damit gerechnet, dass auch das zweite italienische Team mit einem eigenem Arzt rasch zur Einsatzstelle vordringen könne.

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Selbst Profis an den Rand der Belastungsfähigkeit gebracht

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