Air-Asia-Unglück
Suche nach Flugschreiber kommt offenbar voran

Beim Bergungseinsatz der ins Meer gestürzten Air-Asia-Maschine sind die Rettungskräfte einen Schritt vorangekommen. Es sei ein Wrackteil gefunden worden, in dem der Stimmenrekorder und der Flugschreiber vermutet werden.
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Pangkalan Bun/JakartaDie Suche nach dem Flugschreiber der vor Indonesien ins Meer gestürzten AirAsia -Maschine ist offenbar einen großen Schritt vorangekommen. Es sei ein Wrackteil gefunden worden, bei dem es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um das Heck des Passagierflugzeugs handle, teilte die indonesische Marine am Montag mit.

In dem Bereich der Maschine sind auch der Stimmenrekorder und der Flugschreiber untergebracht, von denen sich die Ermittler Hinweise auf die Unglücksursache erhoffen. Ob sich die Blackbox jedoch noch dort befand, war vorerst nicht bekannt. Zudem stand eine Bestätigung des Heck-Funds durch die Behörden noch aus.

Die Rettungsmannschaften haben am Montag ihre Suche nach dem Wrack und den Insassen des vor der indonesischen Küste abgestürzten AirAsia-Flugzeugs ausgeweitet. Die Suche werde weiter nach Osten ausgedehnt, sagte ein Verantwortlicher der indonesischen Rettungskräfte, S.B. Supriyadi, am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Die Behörden vermuteten, dass Teile des Wracks womöglich durch starken Wind von der Absturzstelle abgedriftet sind.

Mehrere Flugzeuge hoben am neunten Tag des Bergungseinsatzes von Pangkalan Bun auf der Insel Borneo ab, um die Oberfläche der Java-See abzusuchen. Schnellboote suchten entlang der Küste von Borneo nach Leichen. Bislang wurden erst 34 Leichen geborgen, insgesamt waren 162 Passagiere und Besatzungsmitglieder an Bord des Airbus A320-200 gewesen. Die Suche nach dem Wrack und den Opfern in der Javasee wurde in den vergangenen Tagen durch schlechtes Wetter behindert.

Die Verantwortlichen hofften am Montag auf besseres Wetter, um die Bergungsarbeiten beschleunigen zu können. Dann könnten die Suchgeräte eingesetzt werden, und die Taucher hätten gute Bedingungen, um noch einmal zum Meeresgrund zu gelangen, sagte Supriyadi. Am Sonntag habe unter Wasser sehr schlechte Sicht geherrscht. Er hoffe, dass am Montag alle Wrackteile gefunden und die genaue Absturzstelle lokalisiert werden können.

Indonesien greift gut eine Woche nach dem Absturz der AirAsia-Maschine gegen laxe Überwachung im Luftverkehr durch. Das Transportministerium suspendierte am Montag Mitarbeiter des Flughafens von Surabaya, wie der Direktor für Flugverkehr, Djoko Mirjatmodjo, sagte. Dort war die Maschine mit 162 Menschen an Bord am 28. Dezember Richtung Singapur gestartet.

Suspendiert wurden diejenigen, die das Flugzeug fliegen ließen, obwohl die Airline für sonntags keine Lizenz zur Bedienung der Route Surabaya-Singapur hatte. Sie durfte die Strecke nur an vier Wochentagen fliegen. Mit dem eigentlichen Absturz der Maschine hat diese Maßnahme nichts zu tun.

AirAsia-Flug QZ8501 war am Sonntag vor einer Woche auf dem Weg von Surabaya auf Java nach Singapur 40 Minuten nach dem Start vom Radarschirm verschwunden. Als wahrscheinliche Ursache für das Unglück nannten Meteorologen das schlechte Wetter am Absturztag.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur
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  • Warum macht man die black box nicht schwimmfähig? eventuell mit solar betriebenem Sender??

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