Aktivität verstärkt
Tausende fliehen vor Vulkan Merapi

Der seit Monaten brodelnde Vulkan Merapi hat seine Aktivität wieder dramatisch verstärkt und große Gaswolken sowie Lava ausgespien. Tausende Menschen ergriffen die Flucht.

HB MERAPI/INDONESIEN. Wie Vulkanologen mitteilten, breiteten sich die heißen Wolken und die Asche bis zu fünfeinhalb Kilometer an den Hängen des Berges aus. Einige Wissenschaftler vermuten, dass das starke Erdbeben vom 27. Mai, bei dem mehr als 5 700 Menschen getötet wurden, zu der gestiegenen Aktivität des Vulkans beigetragen haben könnte. Rund 15 000 Menschen waren auf der Flucht.

Der knapp 3000 Meter hohe Vulkan ist nur rund 50 Kilometer von dem Katastrophengebiet entfernt, wo am 27. Mai ein Erdbeben rund 5800 Menschen das Leben kostete. In ihm wächst seit Wochen ein Lavakegel. Experten befürchten, dass er plötzlich in sich zusammenstürzen und dabei Wolken heißen Gases ausstoßen könnte, die sich in rasender Geschwindigkeit bis zu zwölf Kilometer weit ausbreiten können.

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