Alle Passagiere evakuiert: Brite muss wegen Bomben-Scherz in Haft

Alle Passagiere evakuiert
Brite muss wegen Bomben-Scherz in Haft

Wegen eines Scherzes über eine angebliche Bombe an Bord eines Flugzeugs ist ein britischer Geschäftsmann zu zwei Monaten Haft verurteilt worden.

HB LONDON. Der 41-Jährige habe sich verantwortungslos und rücksichtslos verhalten, sagte der Londoner Richter Alastair MacFadyen am Dienstag zur Begründung. Der Geschäftsmann Peter Aldred hatte am 12. Dezember einer Stewardess der Billigfluglinie easyJet vor dem Abflug im Scherz gesagt, er habe eine Bombe an Bord.

Die Flugbegleiterin löste Sicherheitsalarm aus, und die Maschine wurde auf dem Flughafen im schottischen Inverness festgehalten. Alle 124 Passagiere des Flugs nach London wurden evakuiert. Bei einer Durchsuchung von Aldreds Gepäck wurden zwei Plüschtiere und Schokolade gefunden. Da die Maschine erst mit drei Stunden Verspätung abhob, verpassten einige Reisende ihre Anschlussflüge.

Easyjet entstanden laut Angaben der Staatsanwaltschaft Kosten in Höhe von 25 000 Pfund (37 000 Euro). Aldred räumte ein, sich „sehr dumm“ verhalten zu haben.

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