Alte Niedrigst-Marke unterschritten
Niedrigstände der Flüsse sorgen bei Binnenschiffern für Probleme

Die Hitze der vergangenen Wochen sorgt trotz Regens weiter für Niedrigstände der deutschen Flüsse. Der Wasserstand des Rheins erreichte an der deutsch-niederländischen Grenze bei Emmerich am Montag mit 52 Zentimetern einen neuen Niedrigrekord.

HB/dpa HAMBURG. Die Sächsische Dampfschifffahrt musste auf der Elbe die meisten Touren einstellen. „Wir sind nach wie vor beunruhigt, wo die Reise hingeht“, sagte der stellvertretende Geschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Binnenschifffahrt, Erwin Spitzer.

Auf der Donau müssen bulgarische Binnenschiffe in serbischen, ungarischen, österreichischen und kroatischen Donauhäfen auf höhere Pegelstände warten. Entspannung ist auf der Elbe nach Angaben des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Magdeburg vorerst nicht in Sicht. Die gelegentlichen Regenschauer reichten nicht aus, um bessere Verhältnisse zu schaffen, sagte der stellvertretende Amtsleiter Hans Bärthel am Montag in Magdeburg.

Der Wasserstand der Elbe stagniere an der Magdeburger Strombrücke bei 69 Zentimetern, sagte Bärthel. Das niedrige Wasser legt dort seit Wochen den Schiffverkehr lahm. Die bei Emmerich gemessenen 52 Zentimeter des Rheins sind noch einen Zentimeter weniger als die Rekordmarke vom Wochenende. Die alte Niedrigst-Marke vom September 1991 von 54 Zentimetern sei damit um zwei Zentimeter unterschritten worden, berichtete das Wasser- und Schifffahrtsamt Duisburg.

In Bulgarien ging am Montag der Donau-Pegel bei Widin um weitere 7 auf 61 Zentimeter zurück, teilte ein Sprecher des Flusshafens Widin im bulgarischen Staatsrundfunk mit. Die kritische Marke für die Schifffahrt liegt dort bei 159 Zentimeter.

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