Am Samstag schaut die Sonne heraus
Mai gibt sich trüb

Mit Wolken und Regen müssen die Menschen in Deutschland in den nächsten Tagen rechnen. Schuld an dem Mai-untypischen Wetter sind zwei Tiefs. Mittelfristig stehen die Chancen für schönes Wetter schlecht.

HB FRANKFURT/BOCHUM. "Claudia" bringt von Südfrankreich jede Menge feuchte und milde Luft, Tief "Dunja" bei den Britischen Inseln steuert kalte Luft von Westen bei, berichtete der Wetterdienst Meteomedia am Dienstag.

Am Mittwoch regnet es vor allem von Baden-Württemberg über Teilen Hessens und Thüringens bis an die Elbe. Östlich und westlich davon gehen nur einzelne Schauer nieder. Richtung Oder und Neiße lässt sich auch noch die Sonne sehen. Am Nachmittag steigt auch im Osten die Gewittergefahr. Der Wind weht mäßig bis frisch aus Süd bis West. Die Temperatur klettert im Südwesten auf magere 10 bis 13 Grad - an der Oder sind noch mal 22 Grad drin.

Auch der Donnerstag zeigt sich in weiten Teilen Deutschlands von seiner regnerischen Seite: Das meiste Nass kommt in einem Streifen von den Alpen bis zur Elbe herunter. Aber auch die Rheinländer müssen zum Regenschirm greifen. Im Osten schließen sich am Nachmittag die letzten Sonnenfenster, dann setzen auch hier Regenschauer ein. Der Wind weht meist mäßig. Die Temperaturen liegen zwischen 10 bis 15 Grad im Westen und Südwesten und milden 21 Grad an der Oder.

"Wir können nur hoffen, dass sich die Computermodelle diesmal irren", sagte der Meteorologe Manfred Spatzierer von Meteomedia. Aber die Wetterlage biete auch mittelfristig nur geringe Chancen für schönes Wetter. Am Freitag bleibt es im Wesentlichen bewölkt und regnerisch, die Temperaturen pendeln sich auf 10 bis 17 Grad ein. Am mildesten ist es weiter im Nordosten mit knapp 20 Grad. Erst am Samstag zeigt sich zwischen den Regenschauern schon öfter die Sonne. Dafür wird es kühler: Nirgendwo sollen die Temperaturen auf mehr als 17 Grad steigen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%