Am Samstag sollen neue Zahlen vorgelegt werden
Doch weniger Tote bei Kaufhausbrand in Paraguay

Die Zahl der Toten bei dem Kaufhausbrand in Paraguays Hauptstadt Asuncion könnte Polizeiangaben zufolge stark nach unten korrigiert werden. Offenbar sind im Verzeichnis der 441 Toten zahlreiche Dopplungen festgestellt worden.

HB ASUNCION. „Wir haben in 82 Fällen Wiederholungen von Namen gefunden, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Als einen Grund für die Verwirrung nannte er, dass einige der Brandopfer mit ihren Nachnamen mütterlicherseits und väterlicherseits verzeichnet gewesen seien. Es werde weitere Überprüfungen geben, bevor am Samstag neue Zahlen vorgelegt würden.

Am Dienstag waren der Besitzer des Kaufhauses und drei Wachmänner wegen vorsätzlicher Tötung verhaftet worden. Der Staatsanwaltschaft zufolge waren die Ausgänge des Kaufhauses geschlossen worden, um Plünderungen zu verhindern. Im Falle einer Verurteilung droht den Beschuldigten eine Haftstrafe von bis zu 15 Jahren. Nach Angaben der Behörden wurde das Feuer am Sonntagmittag durch eine Gasexplosion ausgelöst. Zu dem Zeitpunkt war das Kaufhaus in einem Arbeiterviertel am Rande Asuncions voller Menschen. Auch ein 40-jähriger Deutscher und sein kleines Kind starben in den Flammen.

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