Amok-Tat
Schütze von Fort Hood wegen Mordes angeklagt

Eine Woche nach dem Amoklauf von Fort Hood ist der Todesschütze Nidal Malik Hasan wegen 13-fachen vorsätzlichen Mordes angeklagt worden, teilte ein Armeesprecher am Donnerstag mit.
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HB WASHINGTON/HOUSTON. Dem 39-jährigen Nidal Malik Hasan werde Mord in 13 Fällen zur Last gelegt. Hasan wird derzeit wegen einer Reihe von Schussverletzungen, die seinem Amoklauf ein Ende setzten, in einem Armeekrankenhaus im US-Bundesstaat Texas behandelt. Bei einer Verurteilung droht dem Mann die Hinrichtung.

Zusätzliche Anklagepunkte könnten zu einem späteren Zeitpunkt hinzukommen, erklärte der Beamte, Christopher Grey. Über das mögliche Tatmotiv sagte er nichts. Die Untersuchungen dauerten an, und es werde jedem Hinweis nachgegangen. Hasan hatte bei seinem Amoklauf zwölf Soldaten und einen Zivilisten getötet sowie 42 weitere Menschen verletzt.

Bei dem Amoklauf auf dem größten Militärstützpunkt in den USA waren am 5. November 13 Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Präsident Barack Obama ordnete eine Untersuchung an, ob die Armee frühere Warnhinweise auf eine drohende Gewalttat Hasans ignoriert haben könnte. So war bekannt gewesen, dass der gläubige Muslim Kontakt zu einem Sympathisanten der Extremisten-Gruppe Al-Kaida hatte.

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