Amoklauf in den USA
„Weihnachtsmann“ tötet acht Menschen

In den USA hat ein als Weihnachtsmann verkleideter Mann acht Menschen bei einem Amoklauf getötet. Der 45-Jährige habe das Feuer auf die Gäste der alljährlichen Weihnachtsfeier im Haus seiner Ex-Schwiegereltern eröffnet und dann das Haus in Brand gesetzt, teilte die Polizei am Freitag mit.

HB LOS ANGELES. Anschließend sei er geflohen und habe sich selbst getötet. Als die Beamten eintrafen, stand das Haus in einem Vorort von Los Angeles lichterloh in Flammen. Zwei Mädchen wurden verletzt - darunter die Achtjährige, die Pardo die Tür geöffnet hatte. Ihr schoss der Täter ins Gesicht. Pardo und seine Frau hatten sich unlängst nach einem Jahr Ehe scheiden lassen. Die Polizei geht von einem Familiendrama aus.

Der Täter war der Polizei zufolge mit mindestens zwei Pistolen und einem selbst gebauten Brandsatz in das Haus in Covina eingedrungen und hatte sofort das Feuer auf die 25-köpfige Partyrunde eröffnet. Einem 16-jährigen Mädchen schoss er in den Rücken, als sie mit den anderen Gästen aus dem Haus fliehen wollte. Sie und auch die Achtjährige schwebten nicht in Lebensgefahr, so die Polizei weiter. Einige Gäste seien auf ihrer Flucht aus Fenstern im oberen Stockwerk gesprungen.

Zunächst war die Polizei von sechs Toten ausgegangen. Doch da die Leichen stark verkohlt waren, rechneten die Beamten bereits mit einer höheren Opferzahl.

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