An der Grenze zur Ukraine
Russland warnt vor Umweltkatastrophe

Ein Leck in einer der größten Öl-Pipelines in Russland hat nach Ansicht des dortigen Ministeriums rund zehn Quadratkilometer Land belastet. Der Pipeline-Betreiber spielt die Bedeutung des Lecks herunter.

HB MOSKAU. Von dem Leck in der Provinz Biransk nahe der Grenze zur Ukraine und zu Weißrussland seien rund zehn Quadratkilometer Land betroffen, erklärte das zuständige Ministerium am Montag. Auch Quellen seien kontaminiert worden.

Angesichts der Informationen, die man von Umweltschutzorganisationen erhalten habe, sei möglicherweise von einer Umweltkatastrophe in der Region auszugehen, erklärte das Ministerium weiter. Ein Sprecher sagte, zu dem Leck sei es am Samstag gekommen. Der Schaden sei jedoch erst jetzt bekannt geworden. Die 4 000 Kilometer lange Druschba-Pipeline kann pro Tag bis zu 1,2 Millionen Barrel Öl transportieren und ist meist voll ausgelastet.

Der Pipeline-Betreiber OAO Transneft spielte die Bedeutung des Lecks herunter. Betroffen sei nur ein kleines Gebiet und die Folgen seien schon am Wochenende behoben worden, sagte ein Sprecher. Probleme gebe es nicht.

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