Aus aller Welt

Diskussion: Kommentare zu: Regionale Produkte sind oft nicht „von hier“

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Ihre Argumente sind gefragt. Sie haben einen Hinweis? Sie haben eine Meinung – wie bitte, sogar eine andere? In dieser Kommentarspalte bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich zu äußern. Andere Leser interessieren sich für Ihre Anmerkungen, vor allem dann, wenn Sie einen eigenen Blickwinkel mitbringen. Handelsblatt Online ist dafür die Plattform. Unser Anliegen ist es, dass es dabei inhaltlich, aber nicht persönlich zu Sache geht, meinungsfreudig, aber nicht bis ins Extreme. Dafür stehen unsere Moderatoren zur Verfügung. Sie greifen spätestens dann ein, wenn es unsachlich wird. Unser Moderatorenteam ist wochentags von 7.30 bis 21 Uhr dabei, in dieser Zeit können Sie kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind.

Darüber hinaus bitten wir Sie, sich nicht hinter einem Pseudonym zu verstecken. Beteiligen Sie sich mit Ihrem richtigen Vor- und Nachnamen an der Diskussion – so wie auch wir Redakteure mit unseren Namen für das einstehen, was wir veröffentlichen.

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag

Bleiben Sie fair!


Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online
Ausrufezeichen

Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.

Unsere Inhalte sind grundsätzlich nur für den Zeitraum von bis zu sieben Tagen nach Erscheinen kommentierbar. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Wir behalten uns vor, Leserkommentare, die auf Handelsblatt Online und auf unserer Facebook-Fanpage eingehen, gekürzt und multimedial zu verbreiten.

  • 10.02.2013, 17:06 Uhrkuac

    Wo man hinguckt, nur Betrug.

  • 10.02.2013, 17:23 UhrDagmarK

    Ich pfeife inzwischen auf regionale Produkte. Warum soll ich einen Holsteiner Cox kaufen, der teurer ist als der australische Braeburn?

    • 10.02.2013, 17:46 Uhrkuac

      @DagmarK
      Sie muessen die Zusammenhänge sehen. Je weiter der Transportweg, desto mehr der Rohstoffverbrauch und die dazugehörige Umweltverschmutzung.
      Aber auch ganz einfach, wenn der Holsteiner Produzent Pleite ist, muessen Sie ihn Harz4 zahlen.

    • 10.02.2013, 18:05 UhrFrank-O

      @DagmarK:
      Braeburn: Zufallssämling, gefunden 1952 in Upper Moutere, Region Nelson (Neuseeland).
      Diese Sorte wird auch in Süddeutschland angebaut. Am Geschmack erkennt man, dass ein Elternteil "Cox Orangenrenette" sein muss. Sie ist etwas hart & trocken im Fruchtfleisch, schmeckt aber sehr gut.

      [Gelber] Holsteiner Cox: Regionalsorte aus dem Eutiner Raum; "Cox Orangenrenette" ist hier ebenfalls die Muttersorte. Es ist ebenfalls ein gutschmeckender Herbstapfel, der leider immer seltener zu bekommen ist. Daher wohl auch der höhere (Liebhaber-)Preis im Vergleich zu den Standardsorten der Supermärkte...

    • 10.02.2013, 19:04 Uhrnetshadow

      Es sind die Lagerkosten für den heimischen Appel. Der aus Neuseeland hat deswegen trotz Transportkosten die bessere CO2 Bilanz, global betrachtet.
      Regional betrachtet, ich kenne noch den Bratapfel aus dem eigenen Keller von Dezember bis zum ersten frischen Obst und Gemüse vom heimischen Feld. Aber dafür ist heute wohl kein Haushalt mehr ausgerüstet.

  • 11.02.2013, 07:56 UhrFredi

    Eine Lösung für die Verbraucher wäre es als erstes das "hergestellt für ..." abzuschaffen und durch eine zwingende Herstellerangabe zu ersetzen.

    Aber die Wirtschaft hat eben eine Lobby im Bundestag. Die Bürger nicht!

    Und so kommt Schwarzwälder Schinken auch weiter nicht zwingend aus dem Schwarzwald!

  • 11.02.2013, 08:53 UhrHeidi

    Der Kunde will mit "regional" ja doch nur "ein gutes Gefühl" kaufen. Und das bekommt er doch - ganz gleich wo das Zeug tatsächlich herkommt.
    Regional ist doch nur ein an den Haaren herbeigezogenes Argument das den Kunden von objektiven Qualitätsmerkmalen "ablenken" - und ihm oft sogar noch einen höheren Preis schmackhaft machen soll.

    Aus "regional" wird so gesehen auch erst dann ein Schuh wenn mit der Herkunft objektive Qualitätsanforderungen in Produktion und Weiterverarbeitung verbunden sind.
    Und genau da liegt meist der Schwachpunkt von "regional". Denn gerade der "logistische Spielraum" der sich aus der Nähe zum Verbrauchger ergibt - wird von Produzenten und Handel "großzügig" genutzt um Kosten zu sparen und Gewinne zu maximieren.

    Wichtiger als Regionalbezeichnungen wären also objektive Angaben zum Erntezeitpunkt und der Produktionsweise.

  • Die aktuellen Top-Themen
Musik zum Verschenken: Stille Nacht? Von wegen!

Stille Nacht? Von wegen!

Klangmagie, Indierock, Adventskalenderklassik und ein Comeback: Heiligabend ist die perfekte Gelegenheit, Musik zu verschenken. Die besten Alben für sehr kurze Tage und umso längere Nächte in der Weihnachtszeit.

Die besten Filme 2014: Eine Nymphomanin, geldgeile Wölfe und Hobbits

Eine Nymphomanin, geldgeile Wölfe und Hobbits

Das Film-Jahr 2014 war überragend. Statt einfallslosen Sequels lieferten die Studios einen neuen Kracher nach dem anderen. Zu sehen gab es einen gierigen Wallstreet-Wolf, Beschützer der Galaxie und eine Sexbesessene.

Skigebiete der Promis: Mit Paris Hilton auf der Piste

Mit Paris Hilton auf der Piste

Naomi Campbell, Arnie Schwarzenegger oder die Royals: Alle Jahre wieder tummeln sich Berühmtheiten in zehn großen Skigebieten. In den Alpen oder den Rocky Mountains stehen die Chancen gut, Stars und Sternchen zu treffen.

  • Business Wetter
Eine junge Dame wirbt für Parship

Wer passt zu mir?

Finden Sie jetzt den passenden Partner. Partnersuche nur mit PARSHIP!