Angebliche Fälschung
Experten streiten um Van Goghs „Kopf eines Mannes“

Ein Gemälde Vincent Van Goghs ist nach Ansicht britischer Experten eine Fälschung. Das „Kopf eines Mannes“ hatte in Australien über 65 Jahre Millionen von Kunstfreunden angezogen. Der Chef der Nationalgalerie im Bundesstaat Victoria glaubt aber weiter an die Echtheit des Gemäldes.

HB SYDNEY. Wie der australische Rundfunksender ABC meldet, hätten Untersuchungen von Sachverständigen der Organisation Art Watch UK ergeben, dass das Bild zahlreiche Hinweise berge, es würde sich um ein übermaltes Werk handeln.

Es würde dem Gemälde des Niederländers nur ähnlich sehen. Der Direktor der Nationalgalerie des südaustralischen Bundesstaates Victoria, Gerard Vaughan, bezweifelte diese Einschätzung indes.

Museumsdirektor glaubt an Echtheit

Er gehe weiterhin davon aus, dass Van Gogh (1853-1890) „Kopf eines Mannes“, das gegenwärtig an eine britische Galerie ausgeliehen ist, 1886 oder 1887 malte.

„Wenn es ein falscher Van Gogh ist - was ich bestreite, was aber behauptet wird - verliert dieses Stück Leinwand all seinen Wert“, sagte Vaughan dem Sender.

„Letztlich muss man aber seiner eigenen Kenntnis vertrauen und seiner Fähigkeit zum Urteil über die Qualität eines Gemäldes“, betonte er.

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