Angelina Jolie wird 40
Filmstar, Sexsymbol, Ehefrau, Mutter

Sie gehört wohl zu den bekanntesten Frauen der Welt. Doch Angelina Jolie polarisiert. Selbst ihre ärgsten Gegner müssen ihr aber zugestehen: Sie ist eine Ausnahmetalent auf allen Kanälen.
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Schon als kleines Mädchen wurde Angelina Jolie für ihre Lippen bewundert. Und ohne Frage war es wohl dieser Mund, der ihr in Hollywood geholfen hat. Aber Jolie wollte immer mehr sein als nur hübsch: Schauspielerin, Regisseurin, Wohltäterin, auch Mutter. Sie wird geliebt, gehasst und respektiert in Film, Kultur und auch Politik: Am 4. Juni wird sie 40.

Die Mutter Schauspielerin Marcheline Bertrand (die Ähnlichkeit ist unverkennbar), der Vater Oscar-Preisträger Jon Voight, die Taufpaten Jacqueline Bisset und Maximilian Schell - wie soll man da nicht Schauspieler werden, wenn man in Hollywood geboren wird? Doch die junge Frau namens Angelina Jolie Voight wollte nie über ihren Vater definiert werden. Also ließ sie ihren Nachnamen einfach weg.

Die steile Karriere einer talentierten Tochter? Keineswegs. Das Scheidungskind hatte psychische Probleme, war ein ständig in Schwarz gehüllter „Gruftie“, verletzte sich selbst, hatte Essstörungen und unternahm Suizidversuche. Und sie war schüchtern. Keine guten Voraussetzungen für einen Hollywood-Star.

Vielleicht gelang ihr deshalb der Durchbruch mit den Rollen zweier psychisch labiler Frauen. In „Gia“ spielte sie 1998 das heroinsüchtige Model Gia Carangi, das mit 26 an Aids starb. Ein Jahr später war sie die soziopathische Lisa in „Durchgeknallt“ - und bekam einen Oscar. Fortan konnte sich Jolie die Rollen aussuchen. Zuweilen griff sie daneben, doch das schadete ihrer Prominenz nicht.

Das hat natürlich mit „Brangelina“ zu tun. Einige feinden Jolie an, weil sie Hollywoods Traumpaar Jennifer Aniston und Brad Pitt entzweit haben soll. Zumindest fand Pitt bei ihr das erhoffte Familienglück: Sechs Kinder haben beide, drei davon adoptiert.

Der Älteste soll es auch gewesen sein, der seine Mutter zuvor die nötige Stabilität gab: „Ich wusste, dass ich durch die Verantwortung für Maddox niemals wieder selbstzerstörerisch sein würde“, sagte sie einmal.

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