Anklage wegen Tierquälerei möglich
Goldfisch bei Kunstausstellung getötet

Der Fall eines bei einer Kunstausstellung im österreichischen Dornbirn getöteten Goldfischs beschäftigt die Justiz.

HB BREGENZ. Nach einem Bericht des Österreichischen Rundfunks ORF vom Freitag wurde die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, nachdem das Tier während einer Schau des dänischen Künstlers Marco Evaristti von einem Besucher getötet worden war.

Evaristti hatte im Frühjahr dieses Jahres in der Ausstellung „Zerstörte Welten und die Utopie der Rekonstruktion“ in zehn Standmixern jeweils einen Goldfisch schwimmen lassen. Er überlies das Leben der Tiere dem Wohlwollen der Besucher. Diese konnten selbst entscheiden, ob sie die Geräte einschalten oder nicht. Einer der Besucher konnte der Versuchung nicht widerstehen und schaltete einen Mixer ein, der darin schwimmende Fisch starb. Daraufhin erstattete der Österreichische Tierschutzverein Anzeige gegen den Künstler wegen Tierquälerei.

Ob sich der Künstler vor einem Richter verantworten muss, steht noch nicht fest. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte am Freitag, man habe die Vernehmung Evaristtis beantragt. Erst in einigen Monaten werde darüber entschieden, ob Anklage wegen Tierquälerei erhoben oder das Verfahren eingestellt wird.

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