Anschlag vermutet
Mindestens 15 Verletze bei Explosion auf russischer Bahnstrecke

Bei einem Zugunglück in der Nähe von Moskau sind in Russland mindestens 15 Menschen verletzt worden. Der Zug entgleiste aus noch ungeklärter Ursache. Sicherheitsbehörden gehen inzwischen von einem Anschlag aus.

HB MOSKAU. Ein Sprengsatz sei unter den Gleisen explodiert und habe vier Waggons des aus Tschetschenien kommenden Fernzuges zum Entgleisen gebracht, teilte der Inlandsgeheimdienst FSB mit. Die Explosion rund 150 Kilometer südlich von Moskau habe eine Sprengkraft von fünf Kilogramm TNT gehabt und einen etwa einen Meter tiefen Krater gerissen.

Spuren deuteten darauf hin, dass eine Person in der Nähe gewartet und die Bombe beim Passieren des Zuges gezündet habe, hieß es weiter. Es werde wegen Terrorismus ermittelt. In dem Zug saßen 270 überwiegend tschetschenische Passagiere aus Grosny. Unter den Verletzten seien ein elfjähriges Mädchen und ein zwölfjähriger Junge, sagte der stellvertretende Staatsanwalt Nikolai Sawtschenko der Nachrichtenagentur Interfax. Todesopfer habe es nicht gegeben.

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