Aus aller Welt

Diskussion: Kommentare zu: Grass fühlt sich von Kritikern missverstanden

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
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  • 05.04.2012, 18:34 UhrBietchekoopen

    Warum darf man sich eigentlich nicht frei zu Israel äußern? Grass hat das in seinem Gedicht schon sehr sehr vorsichtig getan. Und dennoch eine solche Reaktion und Panikmache.
    Ich werde mich jedenfalls frei zu Israel äußern. Die Politik in Israel betreibt Kriegstreiberei. (...). Bin ich nun ein Nazi und Antisemit? Nein, das gleiche würde ich über ein christliches, buddistisches, islamistisches oder Niemandsland sagen, wenn die Leute sich ähnlich verhalten würden. Und das darf ja wohl erlaubt sein.

    +++ Beitrag von der Redaktion editiert +++

    • 05.04.2012, 19:25 UhrMitbuerger

      Ich sehe das genauso. Die Politik des Staates Israel ist verwerflich, genauso wie jene der Staaten, die dieses Unrecht decken (z.B. D). Auch ich sehe mich nicht als Feind der Semiten (dass man dies überhaupt betonen muss ...) und möchte jenen Semiten bzw. Juden mehr Mut wünschen, die selbst die Unrechtspolitik Israels kritisieren. Als Deutsche haben wir aufgrund unserer Vergangenheit und der hier installierten Wachhunde nämlich leider keine Möglichkeit dazu.

  • 05.04.2012, 19:09 Uhrpls_xcuse

    sry com: looooooollllll

    • 06.04.2012, 01:26 Uhrpappalapapp

      was ist er denn für Einer? Am besten, einliefern.

  • 05.04.2012, 19:21 Uhrbobi

    +++ Beitrag von der Redaktion gelöscht +++

  • 05.04.2012, 19:28 Uhrsein_fein

    fein, der herr literaturnobelpreisträger fühlen sich missverstanden - und schleppt die ganze nazibande hierzulande weiter mit sich im gepäck herum: da kann man sich doch nicht mißverstanden fühlen herr grass.
    Und die schleppe wird immer länger, mit jedem wort, das dieser nazi noch in den mund nimmt.

    da willl man nicht mehr fein sein wie herr graumann.

    da will man eigentlich nur noch darüber nachdenken, was das eigentlich ist: ein schriftsteller zu sein.

    • 05.04.2012, 19:51 UhrThomas

      eeee wie bis da drauf alta, voll konkret nicht deutsch können?

    • 07.04.2012, 01:32 Uhrso_what

      @sein_fein

      Ihre Nick-Identität erinnert mich an etwas jüngstens, auch nicht ganz "fein".

      Auszug:
      "New York - Für die einen ist er ein genialer Banker, für die anderen der Inbegriff des gewissenlosen Finanzhais: Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein lässt weder seine Anhänger noch seine Gegner kalt.

      Bisher war der Boss der US-Investmentbank fast unantastbar. Doch nun können seine Kritiker einen Mini-Erfolg verbuchen. Denn der mächtige Banker bekommt eine Art Aufpasser.

      Blankfein gehört zu den mächtigsten, aber auch umstrittensten Bankern der Wall Street. Ende 2009 sorgte der Goldman-Chef für Entrüstung, als er mitten in der Finanzkrise Gehälter und Macht der Investmentbanker mit dem Satz verteidigte, sie täten "Gottes Werk".

      Zuletzt war Goldman Sachs in die Schlagzeilen geraten, weil ein früherer Mitarbeiter der Bank in einem öffentlichen Brandbrief vorwarf, sie habe ihre Kunden regelmäßig bewusst abgezockt.
      Das Institut ist nun offenbar darauf bedacht, nach außen hin einen guten Eindruck zu machen. So stieß die Großbank überhastet eine Beteiligung an einer Internetseite ab, die Prostitution und Menschenhandel fördern soll."
      "http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,825438,00.html

      Vielleicht sollte man der israel. Regierung auch einen "Aufpasser" zuordnen? Tut sie nicht auch nur "Gottes Werk" im Beharren im Anspruch auf ihr biblisches Land?

      Aber wer sollte das sein, wo die Israel. Regierung nicht einmal den Menschenrechtsrat der UN akzeptiert.??
      Geschweige denn, die Kontrolle seiner atomaren Bewaffnung...

      Ich weiß, meine Einlassung ist provokativ, aber die Sache mit "Gottes Werk", da könnte was dran sein im parallelen Vergleich.

  • 05.04.2012, 19:47 Uhrs_is_wie_s_is

    Wie aus Pimpfen Literaturnobelpreisträger werden.
    Einen Bärendienst hatte sich der Herr da erwiesen: auch noch das Tor sperrangelweit aufzumachen für alte Rechnungen in Sachen Ratten und Schmeißfliegen.

    Graumann kann man nur zustimmen: ..."Ein großartiger Autor demontiert und demaskiert sich selbst. Schade, die Maske, die Fassade waren uns so viel lieber."

    • 05.04.2012, 21:57 Uhrnorbert

      @sein_fein + s_is_wie_is
      Es wäre hilfreich, wenn Sie sich inhaltlich mit dem Gedicht auseinandersetzen könnten.

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