Apple-Gründer aufs Korn genommen
Der iSteve im Netz ist da

Die Produktion dauerte nur drei Tage, als Grundlagenwissen reichte ein Blick in Wikipedia: Die Comedy-Webseite „Funny Or Die“ hat die erste Filmbiografie über den Apple-Gründer Steve Jobs gratis ins Internet gestellt.
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DüsseldorfApple-Gründer Steve Jobs, dem die Welt Kultprodukte wie iMacs, iPhones und iPads zu verdanken hat, gilt als Stilikone des IT-Zeitalters. Die autorisierte Biografie in Buchform von Walter Isaacson belegte lange Zeit die Spitzenplätze der Bestseller-Listen.

Die Veröffentlichung eines Biopics, einer Filmbiografie, war angesichts der Popularität des früh verstorbenen Visionärs daher nur eine Frage der Zeit. Eigentlich dachten alle, dass US-Schauspieler Ashton Kutcher der Erste sein würde, der Steve Jobs in einem Biopic verkörpern würde.

Der Film „jOBS“ hätte bereits am 19. April in die Kinos kommen sollen, doch Mitte März wurde der Filmstart plötzlich auf unbestimmte Zeit verschoben. Offiziell hieß es, man brauche noch mehr Zeit, um den Film zu promoten, aber es kursierten auch Gerüchte, dass der Film schlichtweg nicht hält, was er verspricht.

Während „jOBS“ mit einem Budget von 8,5 Millionen Dollar relativ günstig war, ist derzeit auch eine aufwändige Verfilmung von Steve Jobs' Leben in Arbeit, die auf der offiziellen Biografie von Walter Isaacson basiert. Sony hatte sich dafür die Filmrechte gesichert und den renommierten Autor Aaron Sorkin verpflichtet, der schon das Drehbuch für den Film über den Facebook-Gründer Mark Zuckerberg („The Social Network“) geschrieben hatte.

Doch nun hat die US-amerikanische Comedy-Webseite „Funny Or Die“ den beiden anderen Jobs-Filmbiografien den Rang abgelaufen – zumindest, was den Zeitpunkt der Veröffentlichung betrifft. Ab sofort ist das – nicht gänzlich ernstzunehmende – Biopic „iSteve“ gratis im Netz zu sehen.

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Das seriöse Biopic fehlt noch

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