Arbeitsgruppe "Halloween" bekämpt aggressives Betteln
Gruselgeschäft-Boom zu Halloween

Vampire, Gespenster und Fratzen - Ende der 90er Jahre überquerten die Dämonen aus den USA den Ozean. Mittlerweile profitiert auch der deutsche Handel vom Gruselgeschäft. Halloween hat sich wie Weihnachten und Ostern zum Verkaufschlager entwickelt.

HB HANNOVER/MAINZ. Es ist buchstäblich ein Markt zum Gruseln: Vampire, Gespenster und Fratzen lauern in Schaufenstern, hocken in Regalen und geistern durch Freizeitparks. Inzwischen bringen sie neben Angst und Schrecken auch Geld in die Kassen von Händlern, Produzenten und Veranstaltern. Halloween am 31. Oktober ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor geworden.

Der Einzelhandel freut sich über den Trend zum Halloween-Feiern. „Der Höhepunkt ist in diesem Jahr sicher noch nicht erreicht“, sagt Ulrike Hörchens vom Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE). Seit vier bis fünf Jahren wachse der Umsatz mit Halloween-Produkten stetig an. „Es ist schon ein kleiner Boom“. Zahlen konnte der Verband in Berlin aber nicht nennen.

„Halloween ist vom Einzelhandel als Ereignis voll erfasst“, sagt Hörchens. Dies gehe von Süßwaren über Getränke für Halloween-Partys, Dekorationen für Haus und Garten, Kostüme und Masken bis zu speziellen CDs mit „Musik zum Gruseln“. Etwa sechs Wochen vor dem Stichtag beginne der Handel mit speziellen Dekorationen. Laut Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie nimmt Halloween inzwischen den dritten Platz nach Weihnachten und Ostern ein. Allerdings schwanken die Umsätze. 2003 sanken sie im Vergleich zum Vorjahr um knapp 190 000 Euro auf rund 7,5 Millionen Euro. In diesem Jahr werde aber wieder mit einem Plus gerechnet, sagte ein Sprecher. Veranstalter profitieren ebenfalls von dem Fest. So spuken im Holiday Park bei Haßloch in Rheinland-Pfalz unter anderem Vampire durch eine mittelalterliche Burg und treten bei Gruselparaden auf.

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