Argentinien Präsident gibt Suche nach U-Boot nicht auf

Argentiniens Präsident Macri versichert, die Suche nach dem im Südatlantik verschollenen U-Boot fortzuführen. Dutzende Flugzeuge und Schiffe sind daran beteiligt. Doch die Überlebenschancen der Besatzung schwinden.
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„Die Geräusche kamen nicht von dem U-Boot“ – Ausgeweitete Suche erfolglos

„Die Geräusche kamen nicht von dem U-Boot“ – Ausgeweitete Suche erfolglos

Mar del PlataArgentiniens Präsident Mauricio Macri will weiter nach dem im Südatlantik vermissten U-Boot „ARA San Juan“ suchen lassen. Die Situation sei für alle schwer, besonders für die Familien der 44 Besatzungsmitglieder, sagte Macri am Freitag (Ortszeit) im Marinehauptquartier in Buenos Aires. „Ich bin hier, um ihnen zu garantieren, dass wir mit der Suche fortfahren, besonders jetzt, wo wir die Unterstützung der gesamten internationalen Gemeinschaft haben“, sagte er.

Die in Deutschland gebaute „ARA San Juan“ war am Mittwoch vergangener Woche auf der Fahrt von Ushuaia an der Südspitze des Landes nach Mar del Plata verschwunden. Das U-Boot hatte einen Batterieschaden gemeldet und angekündigt, in den Stützpunkt zurückzukehren. Dann brach der Kontakt ab. An Bord sind 43 Männer und die erste U-Boot-Offizierin des Landes. Aus dem Meeresgebiet, in dem sich das U-Boot damals aufhielt, wurde ein mögliches Explosionsgeräusch aufgenommen. Falls das Boot seither die ganze Zeit unter Wasser war, dürfte für die Besatzung der Sauerstoff sehr knapp werden.

Mehr als ein Dutzend Flugzeuge und Schiffe beteiligt sich an der Suche in einem Gebiet so groß wie Spanien. Am Freitag habe Russland ein Transportflugzeug geschickt, teilte die argentinische Marine mit.

„Die Hoffnung ist das Letzte, was Du verlierst“, sagte Luis Tagliapietra, dessen 27-Jähriger Sohn zur Besatzung gehört. Seine Gefühle gingen auf und ab. Die Vorgesetzten seines Sohnes hätten ihm gesagt, alle seien tot. „Ich warte auf eine Überraschung, aber ich verlasse mich nicht wirklich darauf“, sagte Tagliapietra der Nachrichtenagentur AP.

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