Astronauten erhalten sogar ein neues Laufband
Proviant auf dem Weg zur ISS

Vom Weltraumbahnhof in Baikonur ist am frühen Freitagmorgen ein russisches Frachtschiff mit Proviant zur Internationalen Raumstation (ISS) gestartet.

HB BAIKONUR. Ein unbemannter russischer Raumfrachter vom Typ Progress startete problemlos vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan. Kurze Zeit später erreichte das Raumschiff mit 2,5 Tonnen Lebensmitteln, Wasser und Treibstoff seine vorläufige Erdumlaufbahn.

Bei einem Scheitern der Progress-Mission müssen der US-Astronaut Leroy Chiao und sein russischer Kollege Salischan Scharipow die Station am 30. Dezember räumen und zur Erde zurückehren. Ihre Lebensmittelvorräte reichten nur noch bis Mitte Januar, sagten russische Raumfahrtspezialisten. An Bord des Frachters seien deshalb 61 Container mit Essen statt der üblichen 54. Außer Weihnachtspost erhalten die Langzeitraumfahrer auch ein neues Laufband, um fit zu bleiben. Die Progress M-51 soll am Sonntag um 0.31 Uhr MEZ an der Station ankoppeln.

Mit dem Frachter flog auch das deutsche Roboterexperiment ROKVISS ins All, der Prototyp eines neuartigen, von der Erde aus steuerbaren Greifarms. Das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR entwickelte Gerät soll im Januar außen an der ISS montiert werden und dann ein Jahr im offenen Weltraum getestet werden. In Zukunft soll die Arbeit intelligenter Roboterarme riskante Außeneinsätze von Raumfahrern ersetzen. Die Greifarme sollen auch unbemannte Satelliten reparieren können.

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