Atomkatastrophe in Fukushima Und wieder tritt radioaktives Wasser aus

Es ist das größte Leck seit dem vergangenen Sommer: Aus der Atomruine in Fukushima sollen wieder hunderte Tonnen radioaktiven Wassers ausgetreten sein. Der Pazifik sei nicht gefährdet, beschwichtigt der Betreiber Tepco.
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Ohne Ende Wasser – Schrecken ohne Ende: Immer wieder treten an den stillgelegten Atomreaktoren in Fukushima hunderte Tonnen radioaktiven Wassers aus. Tepco scheint ohnmächtig. Quelle: dpa

Ohne Ende Wasser – Schrecken ohne Ende: Immer wieder treten an den stillgelegten Atomreaktoren in Fukushima hunderte Tonnen radioaktiven Wassers aus. Tepco scheint ohnmächtig.

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TokioAus dem zerstörten japanischen Atommeiler Fukushima sind mindestens 100 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser ausgetreten. Das Leck sei Mittwochnacht an einem Speichertank entdeckt und am Donnerstag gestopft worden, erklärte der Betreiber Tepco. Man gehe nicht davon aus, dass das Wasser in den Pazifik geflossen sei.

Es handelt sich demnach um das größte Leck, seit im August rund 300 Tonnen Wasser aus einem anderen Tank geflossen waren. Infolge des schweren Erdbebens und Tsunamis im März 2011 waren drei der sechs Reaktoren im Atomkraftwerk Fukushima zerstört worden; es kam zu Kernschmelzen. Tepco flutet die Anlage mit Wasser, um die überhitzten Reaktoren zu kühlen. An den Speichertanks, in denen jenes verseuchte Wasser gelagert wird, werden immer wieder undichte Stellen entdeckt.

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5 Kommentare zu "Atomkatastrophe in Fukushima: Und wieder tritt radioaktives Wasser aus"

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  • Wenn man den Panikschaden von Fukushima, Gesamtschaden gem. Schätzung der jap. Regierung 128 Mrd. $ durch 10000 Reaktorbetriebsjahre in der OECD dividiert erhält man 13 Mio. $/Jahr und Reaktor das entspricht 0,15c($)/kWh. Im Vergleich betragen die Stromerzeugungskosten in modernen Steinkohlekraftwerken ca. 5c($)/kWh....

    Wenn man sich ein wenig mit den realen Hintergründen beschäftigt, waren die Radioaktivitätswerte ausserhalb des Kraftwerksgeländes, abseits einiger Hotspots zu keiner Zeit gesundheitsgefährdent.

    In diesem Sinne hat die WHO die grossflächige Evakuierung kritisiert. Die Evakuierung hat sinnlose Opfer durch Stress und Verkehrsunfälle gefordert. Ausserhalb Europas und der USA sind in den Katastrophenschutzplänen für Reaktorunglücke meist keine generellen Evakuierungen mehr vorgesehen.

    In diesem Sinne hat die IAEA die grossflächige Abtragung von Böden kritisiert.

    Der gewaltige Schaden ist nicht sachlich verursacht, sondern einer Panik zuzuschreiben. Die wenigsten Menschen können radioaktive Werte bewerten, Politiker suchen sich zu profilieren, Oekokonzerne suchen aus der Verunsicherung der Menschen Umsätze zu generieren, Zeitungen schreiben was sie für ihre Zwecke nützlich halten.

  • Die Ozeane enthalten 70 Mrd. to radioaktive Substanzen. Die 3 verunfallten Kernreaktoren enthielten ca. 250 to radioaktiven Brennstoff.

    Davon sind während der Unfälle vielleicht 100Kg Xe, Kr Edelgase in die Atmosphäre entwichen. Edelgase sind edel und haben eine extrem geringe biologische Wirksamkeit.

    Während der Unfälle sind einige zig. Kg 131J, 134Cs und 137Cs als Aerosole in die Atmosphäre gelangt. Das radioaktive Jod ist mit einer Halbwertszeit von 8 Tagen im Frühjahr 2011 zerfallen, 137Cs kontaminiert die Böden im Umfeld der verunfallten Reaktoren. Die veröffentlichten Gammastrahlenwerte liegen mittlerweile unter denen von Teilen des Schwarzwaldes der geologisch bedingt einen recht hohen Urangehalt aufweist.

    Nach den Reaktorunfällen von Fukushima hat man wegen der vermeintlichen Weltmeinung, oder eigenen Gedanken das Kühlwasser der verunfallten Reaktoren in provisorischen Tanks gesammelt. Das Kühlwasser löst geringe Mengen radioaktiver Isotope aus den geborstenen Brennstäben. Gem. der Daten vorangegangener HB Artikel ist die Radioaktivität des gesammelten Wassers niedriger* als die manchen Bachs im Erzgebirge, oder nahe Menzenschwand, Schwarzwald.

    Sinnvoller und wesentlich preiswerter als das Sammeln und aufbereiten des genutzten Kühlwassers wäre es dies in Leichtern in den Pazifik zu fahren.

    Aufgrund der US Propaganda im Anschluss an die Atombombenabwürfe und der mangelnden Kenntnis über Radioaktivität des grössten Teils der Erdbevölkerung wird das Thema Radioaktivität gerne von Demagogen genutzt um Menschen zu verängstigen. Die Oekoorganisationen leben von der destruktiven Angstmache und erzielen gewaltige Umsätze. Zahlreiche Unternehmen leben von sinnlosen Dekontaminationsmassnahmen.

    *Die Radioaktivität des Kühlwasser weist gem. meiner Vermutung erhebliche Schwankungen auf abhängig vom Zeitpunkt der Entnahme aus dem Reaktor. Sehr wahrscheinlich kann man sehr unterschiedliche Werte messen.

  • Wo ist denn das Wasser hin? Grundwasser--> Pazifik-->Fische-->Nahrungkett-->Mensschen. Oder ist es verdunstet? Man die Japaner sind so obrigkeitshörig, den wird der Lebensraum zerstört.

  • Wieder so eine Propaganda Überschrift-Meldung..
    was heißt hier vereucht...gibt es Werte dazu? Wie groß soll das angeblich "Größte Leck" sein? Warum wird von Tonnen und nicht von Kubikmeter geschrieben, wenn es sich um Wasser handelt? Das Wasser konnte also ohne großen Aufwand abgepumpt werden...dann war die Bedrohung wirklich nicht gegeben und somit entlarvt sich diese Meldung wieder als Angstpropaganda von Greenpeace, WWF oder B.U.N.D. Warum sollte der Pazifik bedroht sein...dem Pazifik juckt das überhaupt nicht mit seiner Masse!
    Der Pazifik und alle Weltmeere beinhalten von vornherein radioaktive Substanzen in ihren Gewässern und das ist ganz natürlich.

  • Hauptsache "billiger" Strom.
    Wenn man nun alle entstandenen Kosten auf den kWh Preis aufaddiert wird der Strom in Japan unbezahlbar.
    Dann noch die armen Menschen, die Ihre Heimat verloren haben...

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