Auch Republikaner kritisieren George W. Bush
Kritik am US-Präsidenten wächst

Zu spät, zu schlecht koordiniert: Auch die Republikaner kritisieren Bushs Krisenmanagement.

WASHINGTON. US-Präsident George W. Bush ist wegen seines schleppenden Katastrophen-Managements nach dem Wirbelsturm „Katrina“ unter schweren innenpolitischen Beschuss geraten. Im Gegensatz zur Zeit nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001, als sich Regierung und Opposition geschlossen hinter den Präsidenten scharten, musste Bush am Wochenende auch massive Kritik aus seiner eigenen Partei einstecken.

„Wenn wir nicht schneller auf ein Ereignis reagieren können, das wir seit Tagen haben kommen sehen: Wie sollen wir dann für einen nuklearen oder biologischen Terroranschlag gerüstet sein?“, wetterte Newt Gingrich, der frühere Sprecher des Repräsentantenhauses. Der republikanische Senator von Louisiana, David Vitter, sprach von einem „breiten operationellen Versagen“. Der Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney, rügte das Vorgehen der Administration als „große Peinlichkeit“.

Der Präsident musste sich auf breiter Front vorhalten lassen, dass Hilfspakete und große Teile des Sicherheitspersonals sowie der Truppen erst am Freitag in den Südstaaten eingetroffen sind. Die Rettungs-stellen in Louisiana machten ferner geltend, dass es keinen zentralen Ansprechpartner gegeben habe: Das Heimatschutzministerium, die Bundesagentur zur Bekämpfung von Natur-Katastrophen (Fema), das Pentagon und die örtlichen Kräfte hätten nebeneinander her gearbeitet, hieß es.

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