Aus aller Welt

_

Auf den Philippinen : Drei Deutsche sterben bei Vulkanausbruch

Die Bergsteiger waren schon auf dem Weg zurück ins Tal, als der Vulkan Mayon auf den Philippinen plötzlich Asche spuckte. Fünf Menschen kamen unter den Gesteinsbrocken ums Leben – darunter drei Deutsche.

Die Philippinen, auf denen sich der Mayon befindet, gehören zum Pazifischen Feuerring mit besonders starker vulkanischer Aktivität. Quelle: ap
Die Philippinen, auf denen sich der Mayon befindet, gehören zum Pazifischen Feuerring mit besonders starker vulkanischer Aktivität. Quelle: ap

ManilaBei einem Vulkanausbruch auf den Philippinen sind am Dienstag fünf Bergsteiger ums Leben gekommen, darunter nach Angaben eines Tourveranstalters drei Deutsche. Sie seien beim Abstieg von dem knapp 2500 Meter hohen Mayon gewesen, als sich im Krater plötzlich eine Explosion ereignete, sagte Tourveranstalter Marti Calleja der Nachrichtenagentur dpa. Der Mayon ist der aktivste Vulkan auf den Philippinen. Im Dezember 2009 mussten zehntausende Bewohner aus umliegenden Dörfern wegen starker Eruptionen fliehen. Die Philippinen gehören zum sogenannten Pazifischen Feuerring mit besonders starker vulkanischer Aktivität.

Anzeige

Der Veranstalter hatte die Bergtour für vier Deutsche und eine Österreicherin organisiert. Unter den Todesopfern seien drei seiner Gäste gewesen sowie ein einheimischer Bergführer. Die Österreicherin und sechs weitere Bergsteiger seien verletzt worden. Über das Schicksal der vierten Person aus seiner Gruppe wusste der Organisator zunächst nichts zu sagen. Die Polizei machte keine Angaben über die Identität der Toten. Die vier Deutschen waren nach Angaben des Tourveranstalters zwischen 22 und 35 Jahre alt.

Sudan Mehr als 60 Tote bei Einsturz einer Goldmine

Angehörige und Minenarbeiter einer sudanesischen Goldmine suchen mit bloßen Händen.

„Sie waren auf dem Weg nach unten, etwa einen halben Kilometer vom Gipfel entfernt“, berichtete Calleja. „Die Gesteinsbrocken sind auf sie niedergegangen. Nach den Berichten, die wir bekommen, sind die Opfer von den Gesteinsbrocken erschlagen worden. Die, die überlebt haben, hatten sehr viel Glück.“

Nach seinen Angaben gab es keinerlei Hinweis auf einen bevorstehenden Ausbruch des Vulkans. „Es war keine Alarmstufe verhängt“, sagte Calleja. Die Gruppe - zwei deutsche Frauen, zwei Männer, und die Österreicherin - seien aus Cebu zum extra zum Mayon gereist. „Sie wollten unbedingt auf den Gipfel“, sagte Calleja. Der Mayon liegt rund 330 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila. Im Jahr 1814 starben mehr als 1200 Menschen, als ein Lavastrom die Stadt Cagsawa nahe dem Vulkan unter sich begrub.

  • Die aktuellen Top-Themen
Wende im Schmiergeld-Verfahren: Ecclestone-Verteidiger beantragen Prozesseinstellung

Ecclestone-Verteidiger beantragen Prozesseinstellung

Bernie Ecclestone soll einen BayernLB-Vorstand bestochen haben. Der Formel-1-Boss weist die Vorwürfe zurück. Nun könnte der Prozess früher enden als gedacht. Die Verteidigung macht der Staatsanwaltschaft ein Angebot.

Streitwert mehr als 19 Millionen Euro: Aldi-Erben verklagen Achenbach

Aldi-Erben verklagen Achenbach

Im Zuge der Zivilklage gegen den Kunstberater fordern jetzt die Aldi-Erben Schadensersatz. Der Hauptschaden soll dabei nicht durch Geschäfte mit Kunstwerken, sondern den Ankauf von Oldtimern entstanden sein.

Wegen verlorenem Handy: Jugendlicher wollte Teich in Klo pumpen

Jugendlicher wollte Teich in Klo pumpen

Kurioser Plan eines 16-Jährigen: Weil er sein Handy in einem Anglerteich verloren hatte, wollte er den Tümpel leer pumpen. Dabei flutete er das Fäkalienbecken der selbstgebauten Toilette. Jetzt ermittelt die Polizei.

  • Business Wetter
Eine junge Dame wirbt für Parship

Wer passt zu mir?

Finden Sie jetzt den passenden Partner. Partnersuche nur mit PARSHIP!