Aufräumarbeiten werden teils Monate dauern
Über 100 Tote durch "Ivan"

Auch mit nachlassender Kraft hat Wirbelsturm «Ivan» weitere große Zerstörungen im Südosten der USA angerichtet. Viele Menschen kamen ums Leben.

HB BERLIN. Nach dem folgenschwersten Wirbelsturm seit fünf Jahren haben die Behörden eine verheerende Bilanz gezogen: Mindestens 110 Menschen kamen durch Hurrikan «Ivan» ums Leben, davon allein mehr als 40 in den USA. Dort begannen am Freitag die Aufräumarbeiten.

In Florida wurde die Arbeiten dadurch erschwert, dass nach den vorangegangenen Stürmen «Charley» und «Frances» noch viele Straßen zerstört und zehntausende von Haushalten ohne Strom waren. Der Gouverneur von Alabama, Bob Riley, äußerte sich «schockiert über das Ausmaß der Verwüstung». In einigen Orten wurde damit gerechnet, dass die Schäden frühestens Ende Mai nächsten Jahres behoben werden können.

Nachdem «Ivan» mit Windgeschwindigkeiten bis 210 Kilometern in der Stunde die Küste des Golfs von Mexiko getroffen hatte, schwächte sich der Sturm weiter ab. Auf seinem weiteren Weg von Georgia bis Ohio bildeten sich aber immer wieder einzelne Wirbel, die schwere Zerstörungen anrichteten.

Der tropische Sturm «Jeanne» bewegte sich am Wochenende auf den Südosten der USA zu, schwächte sich dabei aber deutlich ab. Auf seinem Weg durch die Karibik kamen acht Menschen ums Leben, davon zuletzt drei in der Dominikanischen Republik. Stärker wurde hingegen der Tropensturm «Karl» im Ostatlantik. Die Hurrikan-Saison in Amerika endet erst im November.

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