Auktion
James Bond schießt Darth Vader ab

Darth Vader hätte mal besser sein Lichtschwert versteigern lassen. Das Kostüm des Filmbösewichts erzielte bei einer Versteigerung des Auktionshauses Christie's nämlich nicht einmal den Mindestpreis. Dafür schoss James Bond den dunklen Lord Vader ab.
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HB LONDON. Die dunkle Seite der Macht reicht offenbar nicht bis ins Auktionshaus Christie's. Allem Anschein nach haben die britischen Auktionatoren die düstere Anziehungskraft von Darth Vader überschätzt. Noch nicht einmal den Mindestpreis wollten die Bieter bei der Auktion des Kostüms des intergalaktischen Bösewichts zahlen.

Von James Bonds Charme ließen sich die Bieter jedoch verzaubern. Mehr als das Zehnfache des geschätzten Preises blätterte ein anonymer Käufer für eine der Pistolen des Filmagenten hin.

Helm, Maske und Rüstung sollen für "Das Imperium schlägt zurück", den zweiten Film der Science-Fiction-Reihe "Star Wars" von George Lucas, gestaltet worden sein. Christie's hatte einen Verkaufserlös von 160 000 bis 230 000 Pfund (182 000 bis 262 000 Euro) erwartet. Der Mindestpreis wurde nicht bekannt gegeben, liegt üblicherweise aber etwas unter der Untergrenze des erwarteten Verkaufspreises. Bei 150 000 Pfund (177 000 Euro) seien keine neuen Angebote mehr eingegangen und die Auktion beendet worden, teilte Christie's mit.

Mehr Aufmerksamkeit als die ikonische Verkleidung hat eine Pistole hervorgerufen, mit der James-Bond-Darsteller Sean Connery sich 1963 für das Werbeplakat zum Agententhriller "Liebesgrüße aus Moskau" ablichten ließ. Die Walther Luftpistole kam für 277 250 Pfund (325 000 Euro) unter den Hammer. Der Schätzwert der Walther LP MOD 53 lag bei 15 000 bis 20 000 Pfund (17 700 bis 23 600 Euro). Die Waffe wurde bei Christie's 2001 schon einmal versteigert. Damals erzielte die Pistole einen Preis von 14 000 Pfund, wie eine Christie's-Sprecherin sagte.

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