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Frankreich fasst neun somalische Piraten

Ein französisches Kriegsschiff hat vor der Küste Jemens neun mutmaßliche somalische Piraten gefasst. Eine Fregatte hat die Männer nach einem entsprechenden Tipp von einem Frachtschiff aufgegriffen.

HB PARIS. Die Festgenommenen seien in zwei Ruderbooten unterwegs gewesen und hätten Leitern, Enterhaken und Waffen bei sich gehabt, teilte ein Militärsprecher mit. Unterdessen beteiligt sich nun auch Japan aktiv am Kampf gegen das Seeräuberunwesen vor Somalia.

Der japanische Verteidigungsminister Yasukazu Hamada unterzeichnete am Mittwoch einen Marschbefehl für Kriegsschiffe. Die genaue Zahl der für die Mission bereitgestellten Schiffe wollte er allerdings nicht nennen.

Das Parlament muss den genauen Umfang des japanischen Beitrags noch beschließen. Hamada sprach mit Blick auf die Piraten von einer „Bedrohung nicht nur für Japan, sondern für die gesamte internationale Staatengemeinschaft“.

Nach Medienberichten könnten die Schiffe Anfang März Kurs auf das Seegebiet zwischen Somalia und dem Jemen nehmen. Mehr als ein Dutzend Kriegsschiffe sind bereits im Einsatz, unter anderem aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, den USA und dem Iran.

Auch China und Südkorea haben die Entsendung von Kriegsschiffen zum Schutz ihrer eigenen Handelsschiffe angeordnet. Im vergangenen Jahr kaperten Piraten vor Somalia mehr als 40 Schiffe und erpressten Lösegeld von schätzungsweise 30 Millionen Dollar.

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