Australien
Verschüttete Bergleute nach zwei Wochen gerettet

Zwei Wochen lang waren zwei australische Bergleute unter der Erde verschüttet. Wie durch ein Wunder konnten sie nun lebend geborgen werden. Für einen dritten Kumpel kam die Hilfe jedoch zu spät.

HB SYDNEY. Das berichtete der australische Fernsehsender ABC. Die beiden geretteten Kumpel blieben noch etwa eine Stunde unter Tage, bevor sie an die Oberfläche geholt und unter dem Jubel erleichterter Familienangehöriger und Schaulustiger ins Krankenhaus gebracht wurden.

Ein Sprecher der Bergwerksgewerkschaft sagte, die Männer seien in „bemerkenswert guter Verfassung. Die Rettungskräfte haben einen fantastischen Job gemacht.“ Wieder an der frischen Luft, umarmten die Kumpel freudestrahlend Familienmitglieder und Freunde. Im Krankenwagen gaben sie bereits erste Interviews und dankten ihren Rettern.

Todd Russell (35) und Brant Webb (36) waren am 25. April in der Beaconsfield-Goldmine auf der südaustralischen Insel Tasmanien in rund einem Kilometer Tiefe von der Außenwelt abgeschnitten worden, als ein leichtes Erdbeben einen Steinschlag ausgelöst hatte. Ein dritter Bergmann starb bei dem Unglück. Er sollte am Dienstag beerdigt werden.

Retter hatten in den vergangenen Tagen einen 16 Meter langen Tunnel zu den Bergmännern gegraben. Am Wochenende wurden sie auf den letzten Metern aufgehalten, als sie auf extrem hartes Gestein stießen. Durch eine Plastikröhre waren die beiden Verschütteten in ihrem drei Meter breiten „Gefängnis“ unter der Erde in den vergangenen Tagen versorgt worden.

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