Auto in Flammen aufgegangen
Krawalle in Kopenhagen abgeebbt

In Kopenhagen hat es die dritte Nacht in Folge Zusammenstöße zwischen Polizei und Sympathisanten der Hausbesetzerszene gegeben. Nach einer Bilanz der dänischen Polizei vom Sonntagmorgen wurden 80 Personen bei vergleichsweise kleineren Zwischenfällen verhaftet.

HB KOPENHAGEN. Die Demonstranten hätten in mehreren Teilen der Hauptstadt kleinere Brände gelegt, die von Feuerwehr und Polizei schnell gelöscht worden seien. Ein Auto sei in Flammen aufgegangen. In den beiden Nächten zuvor waren mehr als 600 gewalttätige Demonstranten verhaftet worden, darunter etliche Ausländer.

Die Tumulte begannen am Donnerstagmorgen, als eine Anti-Terror-Einheit das Gebäude im Innenstadtviertel Nörrebro räumte. Wütende Demonstranten griffen daraufhin die Sicherheitskräfte an. 25 Menschen wurden verletzt und mehr als 200 festgenommen. Unter ihnen waren 21 Ausländer, darunter auch Deutsche. In mehreren deutschen Städten gab es Solidaritätskundgebungen.

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