Autofahrer vom frühen Wintereinbruch überrascht
Erster Schnee löst Chaos aus

Heftige Schneefälle haben am Mittwoch zu ersten größeren Verkehrsbehinderungen in Süddeutschland und der Schweiz geführt. Bäume stürzten um und versperrten die Autobahnen. Viele kleinere Unfälle endeten allerdings glimpflich.

HB STUTTGART/MÜNCHEN/LUZERN. Besonders betroffen waren nach Angaben der Polizei vom Mittwoch das Allgäu sowie der Schwarzwald und die Schwäbische Alb. Wegen umgestürzter Bäume und Schneeglätte wurden zahlreiche Straßen vorübergehend gesperrt, unter anderem die Autobahnen 8 und 81. Viele kleinere Unfälle endeten glimpflich. Aus dem Osten der Schweiz meldeten die Behörden nach Neuschnee ein mittleres Verkehrschaos. Herbststürme fegten über Zürich, Basel und Bern hinweg.

Im Raum Freiburg sorgte der Wintereinbruch am Dienstagabend vereinzelt für Stromausfälle. Die Bahnstrecke Freiburg-Titisee- Neustadt war wegen umgestürzter Bäume bis in die Morgenstunden gesperrt. Ein Zug war am späten Dienstagabend gegen einen Baum gefahren.

Autofahrer und Polizei zeigten sich vom frühen Wintereinbruch auf der Schwäbischen Alb überrascht. Nach einem Temperatursturz hatte sich innerhalb weniger Stunden eine geschlossene Schneedecke von acht Zentimetern gebildet, wie ein Sprecher der Autobahnpolizei Mühlhausen (Baden-Württemberg) mitteilte - "Wir waren sehr überrascht vom frühen Schnee."

In Bayern waren im Großraum Kempten Feuerwehr, Polizei und Streudienste im Dauereinsatz. Bei der Einsatzzentrale der Polizei in Kempten gingen binnen weniger Stunden rund 150 Notrufe ein. Umgestürzte Bäume blockierten Straßen und beschädigten Leitungen.

Auf schneeglatten Straßen blieben Autos stecken und mussten abgeschleppt werden. Auf der Autobahn 7 zwischen Kempten und Seeg war wegen des starken Schneefalls und einer festgefahrenen Schneedecke am frühen Mittwochmorgen nur ein Vorwärtskommen im Schritttempo möglich. Auch im Zugverkehr kam es zu Störungen und Verspätungen.

Auch im Osten der Schweiz waren Feuerwehr und Polizei stundenlang im Einsatz. Viele Fahrzeuge blieben im Schnee stecken oder kamen von der Straße ab. Zahlreiche Notrufe gingen wegen umgestürzter Bäume ein. Die Herbststürme erreichten Spitzen bis zu 130 Kilometern pro Stunde.

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