Autovermieter
Beten kostet 34 Muslime den Job bei Hertz

Für 34 muslimische Fahrer endete das Gebet mit einer schlechten Nachricht. Der Autovermieter Hertz hätte sie suspendiert, weil sie ihre Arbeit unterbrochen hatten. Das Unternehmen weist das zurück.
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SeatacWeil sie offenbar während der Arbeitszeit gebetet hatten, hat der Autovermieter Hertz in den USA 34 muslimische Fahrer vom Dienst suspendiert. Die am Flughafen Seattle-Tacoma beschäftigten Männer seien gemäß einer Regelung zur Gleichbehandlung angewiesen, bei Arbeitsschluss zu stempeln, teilte das Unternehmen in einer Stellungnahme mit.

Der Tageszeitung „The Seattle Times“ sagten die Betroffenen allerdings, sie seien in der vergangenen Woche nach Hause geschickt worden, weil sie gebetet hätten. Gewerkschafter setzten sich demnach für eine Wiedereinstellung der Fahrer ein.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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