Bärensuche
Tierschutzbund: „Bruno“ für Menschen ungefährlich

Nach Einschätzung des bayerischen Tierschutzbundes geht vom umherwildernden Braunbären „Bruno“ keine echte Gefahr für den Menschen aus. Der Landesvorsitzende Manfred Fleischer sagte im Bayerischen Rundfunk, der Bär sei für die Bevölkerung ungefährlich. Man brauche jetzt nur Geduld, um das Tier einzufangen und nach Südtirol zurückzubringen.

HB MÜNCHEN. Der Ex-Grüne und heutige CSU-Kommunalpolitiker kritisierte die Pläne des bayerischen Umweltministers Werner Schnappauf, den Bären notfalls wieder zum Abschuss freizugeben: „Ich kann überhaupt nicht verstehen, dass ab Montag der Bruno wieder geschossen werden soll, da irrt der Schnappauf einfach“, betonte Fleischer.

Der Tierschützer rief zugleich zu einer Spendenaktion auf, um den offiziell „JJ1“ genannten Bären lebendig einfangen zu können: „Man muss halt für Bruno ein paar Euro investieren. Für andere Dinge wird auch Geld ausgegeben.“ Er schlug vor, den eingefangenen Bären mit einem Peilsender auszustatten, damit man ihn jederzeit orten könne: „Und dann soll man ihm ein Halsband umbinden und ihn in seine Heimat zurückbringen.“

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