Bagdad teilweise ohne Wasser
25 Tote bei zwei Attentaten in Irak

Bei zwei Selbstmordattentaten sind am Samstag im Irak mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Teile Bagdads sind zudem nach einem Anschlag auf Stadtwerke bei Temperaturen über 40 Grad ohne Wasser.

HB BAGDAD. Bei einem Anschlag war ein Attentäter auf eine Gruppe von Rekruten vor einer Polizeistation in Bagdad zugelaufen. Dann zündete er einen Sprengstoffgürtel. Nach Angaben des Innenministeriums riss er 20 Polizeirekruten mit in den Tod und verletzte zwei Dutzend weitere Menschen. Es war bereits der zweite Anschlag vor dieser Polizeistation. Wenige Stunden später fuhr ein Mann mit einem Sprengstoffauto in eine Polizeisperre in der Stadt Mahmudija. Dabei wurden fünf Menschen, vor allem Zivilisten, getötet.

Gleichzeitig waren die nördlichen und westlichen Stadtteile der irakischen Hauptstadt ohne Wasser. Rebellen hatten eine Elektrizitätsstation außer Kraft gesetzt, die ein Wasserwerk versorgt. In der Metropole mit mehr als sechs Millionen Einwohnern herrschen gegenwärtig Temperaturen von über 40 Grad. Nach Angaben der Behörden könnte es drei Tage dauern, um den Schaden zu reparieren.

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