Bahnhöfe in Berlin, Düsseldorf und Radeberg geräumt
Bombendrohungen behindern Bahnverkehr

Der Berliner Bahnhof Zoo, der Düsseldorfer Hauptbahnhof und der Bahnhof Radeberg in Sachsen sind am Dienstagabend wegen Bombenverdachts vorübergehend geräumt worden. Anlass waren in Berlin ein herrenloses Gepäckstück und in Radeberg eine Bombenattrappe.

HB BERLIN/DÜSSELDORF/RADEBERG. In Düsseldorf führten anonyme Bombendrohungen dazu, dass der Zugverkehr für kurze Zeit eingestellt wurde. In allen drei Fällen bestätigte sich der Bombenverdacht nicht.

In Berlin mussten alle Reisenden die Bahnhofshalle verlassen, nachdem eine Streife des Bundesgrenzschutzes (BGS) ein herrenloses Gepäckstück entdeckt hatte. Nach knapp zwei Stunden gaben BGS- Spezialisten dann Entwarnung: In dem Koffer waren normale Reiseutensilien. Der S- und Fernbahnverkehr sei nicht beeinträchtigt gewesen, hieß es.

In Düsseldorf ruhte dagegen der Zugverkehr bis 20.00 Uhr, nachdem ein anonymer Anrufer drei Mal in der Leitstelle der Polizei angerufen und für 19.00 Uhr eine Bombenexplosion angedroht hatte. Bei der Durchsuchung des Bahnhofs waren jedoch keinerlei Hinweise auf mögliche Sprengkörper entdeckt worden.

In Radeberg identifizierten Experten einen herrenlosen Rucksack mit Funkhandy und Kabel als Bombenattrappe. Die Fern- und Regionalzüge wurden bis in die Abendstunden hinein umgeleitet. Ein Sprecher der Bahn schätzte, dass mehrere hundert Reisende betroffen waren. Es wurde ein Notverkehr mit Bussen eingerichtet.

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