Bahnhofgigant: Die Grand Central Station wird 100

Bahnhofgigant
Die Grand Central Station wird 100

Das meistbesuchte Gebäude der Welt feiert Geburtstag. Die Grand Central Station wird 100 Jahre alt. Dabei blickt die „Bahnhofskathedrale“ auf eine wechselvolle Geschichte zurück.
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New YorkEr wird von Touristen öfter besucht als Notre Dame, Louvre, Große Mauer oder sämtliche Disney-Parks und ist trotzdem nur ein Bahnhof. Allerdings natürlich nicht irgendeiner, sondern der größte der Welt: Die New Yorker Grand Central Station ist eine Kathedrale des Massenverkehrs und ein brillantes Beispiel für Denkmalschutz. Heute wird der vielleicht berühmteste Bahnhof der Welt 100.

Der Bahnhof hat zwar 67 Gleise und damit wohl mehr als jeder andere in der Welt. Doch nicht ein einziger Fernverkehrszug fährt mehr aus dem Palast an der 42. Straße. Dafür aber Vorortzüge mit täglich Hunderttausenden Pendlern. Und, so errechnete ein Fachmagazin, 21,6 Millionen Touristen im Jahr kommen vorbei. Der Louvre in Paris hat nicht einmal hab so viele - wobei der Bahnhof natürlich keinen Eintritt kostet.

Schon 1831 hatte New York seine erste Eisenbahn. 1858 verbannte man die dampfenden Ungetüme an den Stadtrand - das ist heute Midtown bei 42nd Street und Times Square. Cornelius Vanderbilt, seinerzeit der reichste Mann der Welt, sorgte für einen kräftigen Aufschwung seiner Eisenbahnen, doch 1902 führte ein Unfall zu einem Einschnitt: Als in den vollgequalmten Tunneln unter New York zwei Züge zusammenstießen, starben 17 Menschen. Eine Woche später wurde ein Plan vorgelegt für elektrische Züge - und einen neuen Bahnhof.

Den Wettbewerb dafür gewann das Architekturbüro Reed and Stem - Reeds Schwester war mit dem Vizepräsidenten des Baukomitees verheiratet. Später kam noch das Büro Warren and Wetmore dazu - Warren war der Cousin von Eisenbahnchef William Vanderbilt. Aber neben Beziehungen hatten sie offenbar auch Talent, denn was da am Sonntag, dem 2. Februar 1913, eine Minute nach Mitternacht eröffnet wurde, war atemberaubend. Der neue Bahnhof wurde in eine Reihe gestellt mit dem Eiffelturm und dem Londoner Kristallpalast.

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  • Das Restaurant im Untergrund, es hat was für sich. Stets gut besucht, auch für weniger betucht', umso mehr die angebotenen Speisen und Leckereien schmecken. Mehr ein Tip für Insider, der dort den Zug auch mal davonfahren lassen mag. es lohnt sich.

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