Banal bis bunt
Schräge Fakten aus der Welt von Facebook

Die Datensammel-Wut von Facebook hat einen Nebeneffekt: Ein Daten-Team erstellt aus den Informationen der Nutzer Grafiken. Die sind manchmal banal, manchmal sinnlos. Amüsant sind sie allemal.
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DüsseldorfDer Montag ist der Tag der Liebe. Das behauptet zumindest Facebook. Vorher es das weiß? Von Ihnen, von mir, von Ihren Kollegen, meinen Freunden, unseren Familien. Aus den Unmengen an Daten, die seine Nutzer Facebook durch ihre Posts, Statusmeldungen und Profile freiwillig und unentgeltlich zur Verfügung stellen, speist sich nicht nur der schwindelerregende Marktwert des Unternehmens. Ein Datenteam des Netzwerks („Facebook Data Team") verarbeitet sie auch in einer Reihe von empirischen Zusammenhängen, die wahlweise banal bis unterhaltsam sind.

Wie eben die Information, dass an Montagen mehr Leute zu „Liierten" werden als zu Singles. Oder zumindest ihren Status bei Facebook dahingehend ändern. Samstag und Sonntag sind nach den Facebook-Statistikern die schlechtesten Tage für die Liebe. Gleiches haben die Empiriker etwa für Weihnachten und Valentinstag herausgefunden.

Valides Material will Facebook mit seinen Korrelationen, aufbereitet in schönen bunten Grafiken, sowieso selten anbieten. Das Daten-Team weist darauf hin, dass vermutlich nicht alle 800 Millionen Nutzer bei Facebook posten, wenn sich ihr Beziehungsstatus geändert hat.

Wenn man so höchst brisante Korrelationen aussortiert, dass fröhliche Menschen eher fröhliche Musik hören und frisch getrennte eher traurige, lassen sich ganz amüsante Grafiken finden: Etwa wie die Anzahl der Veränderungen im Status direkt nach Michael Jacksons Tod oder die Aktivität im Netzwerk allgemein bei Osama bin Ladens Tod oder Kate und Williams Hochzeit hochschnellte.

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