Barack Obama

US-Präsident liest gemeine Tweets über sich vor

Beleidigungen auf Twitter können sehr unterhaltsam sein: US-Präsident Barack Obama hat die besten Schmähungen seiner selbst in einer Latenight-Show vorgelesen. Als Schlusspointe gab es eine Antwort an Donald Trump.
Der US-Präsident (l.) las in der Show des Late-Night-Talkers Jimmy Kimmel beleidigende Tweets über sich selbst vor. Quelle: AP
Barack Obama

Der US-Präsident (l.) las in der Show des Late-Night-Talkers Jimmy Kimmel beleidigende Tweets über sich selbst vor.

(Foto: AP)

Los AngelesUS-Präsident Barack Obama hat sich kurz vor Ende seiner Amtszeit noch einmal derber Kritik gestellt – in Form fieser Tweets. Er las am Montag (Ortszeit) in der Sendung des Late-Night-Talkers Jimmy Kimmel gemeine Twitter-Nachrichten über sich vor. Darunter etwa: „Obama könnte nicht mal einen Whopper ohne Gurke aushandeln.“

In der Rubrik „Mean Tweets“ lesen prominente Gäste der Comedy-Sendung eine Auswahl böser, teils unfreiwillig komischer Kurznachrichten vor, die Twitter-Nutzer über sie geschrieben haben. Obama hatte bereits im März vergangenen Jahres teilgenommen, als er zuletzt zu Gast war.

Damals war etwa ein Tweet dabei, in dem Obama die Schuld für den gestiegenen Preis einer bestimmten Biersorte gegeben wurde. Diesmal musste der Präsident als Sündenbock für eine enttäuschende Haarspülung herhalten. Zudem wurde er mit einem bekannten Trash-Film verglichen: „Barack Obama ist der Sharknado unter den Präsidenten. Laut, blöd und übermäßig hochgejubelt“, hatte jemand in die Welt geschickt. Der 55-Jährige musste lachen, als er das vorlas.

Clinton und Trump – bloß Reptiloide?
Hillary Clintons Doppelgängerin
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Nach ihrem Schwächeanfall während einer Veranstaltung zum Gedenken an den 11. September 2001 trat Clinton nur zwei Stunden später wieder in der Öffentlichkeit auf. Für Verschwörungstheoretiker war das ganz klar eine Doppelgängerin. Sogenannte Beweise wurden in sozialen Medien gesammelt. Ob Nase oder Finger – es seien klare Unterschiede zu sehen. Weitere Spekulationen: Die Doppelgängerin soll Schauspielerin Teresa Lilly Barnwell sein, eine Clinton-Imitatorin (hier ein Tweet zum Thema).

Von Hirntumor bis Zungenkrebs – Clintons Krankheiten im Überblick
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Epilepsie, Parkinson oder Hirntumor – um Clintons Gesundheit ranken sich die wildesten Spekulationen. Bereits 2015 verkündete die Zeitung „National Enquirer“ das baldige Ableben der Demokratin. In einem Video der Seite „Infowars“ analysieren Experten Clintons Lachen als eine Persönlichkeitsstörung. Der Blog „The Conservative Tree House“ stellte einen Fleck auf Clintons Zunge fest. Diagnose: Zungenkrebs.

Der Knopf in Clintons Ohr
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„Ein Knopf im Ohr?“, mit dieser Frage löste Schauspieler James Woods eine heftige Diskussion aus. Der Grund: ein Foto, das Clinton bei einem Auftritt im Sender NBC mit einem kleinen Gegenstand im Ohr zeigt. Woods postete auch eine Wikileaks-E-Mail von 2009, in der Clinton-Vertraute Huma Abedin fragt: „Hast Du Deinen Knopf im Ohr mitgenommen, oder soll ich ihn holen?“. Die Seite „True Pundit“ mutmaßt, dass Clinton schon früher Ansagen über den Knopf bekam.

Der mysteriöse Begleiter
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Er weicht ihr nicht von der Seite: Clintons Begleiter – hier rechts im Bild. Einige sehen in ihm keinen Bodyguard, sondern eine Gefahr. Der Autor Mike Cernovich hat dafür eine einfache Erklärung...

Der mysteriöse Begleiter
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„Jeder Sicherheitsagent trägt einen Anzug. Hillarys Begleiter (Anm.: hier links im Bild) ist leger angezogen. Etwas Großes bahnt sich da an“, sagt Cernovich. Auf einem anderen Foto soll der Begleiter eine Diazepamspritze halten, einen Arzneistoff gegen Panikattacken. Es wurde geraunt, der Mann sei ein Psychiater, der Clinton auch hypnotisiere. Das beweise angeblich ein Video, in dem der Begleiter ihr etwas ins Ohr flüstert.

Donald Trump – der Antichrist
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Der Antichrist – eine Figur aus der Bibel, die Gegenmacht zu Jesus Christus. Laut Bibel soll sich der Mond vor der Ankunft des Antichristen in Blut verwandeln. Die Verbindung zu Trump: An seinem Geburtstag, dem 14. Juni 1946, gab es eine totale Mondfinsternis, auch als „Blutmond“ bekannt. Auch die Zahl des Antichristen (666) tauche in Trumps Leben auf. Eines seiner Gebäude hat er in der 666 Fifth Avenue in New York gekauft. Selbst lebt er im 66. Stock des Trump Towers. Für viele (hier eine Interpretation) ist das sehr mysteriös.

Trump unter falscher Flagge
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„Es ist alles nur gespielt!“, schreibt der US-amerikanische Journalist Justin Raimondo auf seinem Blog. Donald Trump schauspielere, um seiner Freundin Hillary Clinton zur Präsidentschaft zu verhelfen. Die Gründe: seine gute Beziehung zu den Clintons, seine Unterstützung vergangener demokratische Kampagnen und seine kontroversen Aussagen, mit denen er die Republikaner zu spalten versuche. Rassismus, Hetzparolen und Populismus – Trump könne nur eine Karikatur des Konservatismus sein – erfunden von den Demokraten. Im Bild spielt Jimmy Fallon Donald Trump.

Die heftigste Kritik gab es im letzten Tweet: „Präsident Obama wird als vielleicht schlechtester Präsident in die Geschichte der Vereinigten Staaten eingehen!“ Geschrieben hatte das der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump. Obama hatte eine nicht minder vernichtende Antwort parat: „Wenigstens werde ich als Präsident in die Geschichte eingehen.“

  • dpa
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