Bayern
Zwei Tote bei Lawinenunglück

Bei einem Lawinenunglück in Bayern sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Rettungsteams bargen die Verschütteten tot aus den Schneemassen auf der Reiter Alm bei Bad Reichenhall.

HB MÜNCHEN. Insgesamt waren 50 Angehörige der Bergwacht, Polizisten und Bundeswehrsoldaten sowie acht Suchhunde im Einsatz. Die Bergungsarbeiten wurden durch die Dunkelheit und den sehr heftigen Schneefall stark behindert.

Durch die Lawine waren insgesamt zehn Personen verschüttet worden. Nach Angaben der Polizei in Traunstein konnten sich sieben Personen selbst aus den Schneemassen befreien.

Das Unglück ereignete sich am Schrecksattel auf der Reiter Alm. Bei der Skitouren-Gruppe soll es sich um Einheimische handeln, die den Jahreswechsel auf einer Hütte verbracht hatten. Die Reiter Alm liegt oberhalb der deutschen Alpenstraße und ist auch der zentrale Übungsplatz für die Gebirgsjäger der Bundeswehr. Nach heftigen Schneefällen der vergangenen Tage herrscht in den bayerischen Alpen erhebliche Lawinengefahr.

In den französischen Alpen sind am Sonntag vier Bergsteiger und Skifahrer ums Leben gekommen. Nach einem anderen Lawinenopfer wurde am Montag bei Saint-Colomban-des-Villards in Savoyen noch gesucht. Im Montblanc-Massiv gruben Bergungsmannschaften auf 3500 Meter Höhe zwei ausländische Bergsteiger tot aus dem Schnee aus, teilte die Polizei in Chamonix mit. Zur Nationalität der beiden Alpinisten gab es keine Informationen. Bei Courchevel in Savoyen wurde ein 42-jähriger amerikanischer Skifahrer abseits der Pisten von Schneemassen mitgerissen und getötet. An Unterkühlung starb eine etwa 50-jährige Französin, die bei Valloire von einer Lawine erfasst worden war und zu spät geborgen wurde.

Auch in den österreichischen Alpen herrschte nach offiziellen Angaben erhebliche Lawinengefahr. Für Dienstag wurden in weiten Teilen des Landes weitere starke Schneefälle bis zu 50 Zentimeter Höhe angekündigt.

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