Beben der Stärke 7,9
Tsunami-Gefahr im Pazifik

Vor den Philippinen hat heute um 14.47 Uhr ein Beben der Stärke 7,9 die Erde erschüttert. Die Behörden lösten Tsunami-Alarm aus. Das verheerendste Beben in Japan vom März 2011 hatte die Stärke 9,0.
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BangkokVor der Küste der Philippinen hat sich am Freitag ein schweres Erdbeben der Stärke 7,9 ereignet. Nach den Angaben des US Geological Survey (USGS) lag das Epizentrum im Meer 146 Kilometer vor der Stadt Guiuan in einer Tiefe von 32 Kilometern. Für die Philippinen und Indonesien wurde eine Tsunamiwarnung ausgegeben. Eine entsprechende Warnung für andere Länder wurde bereits kürze Zeit nach dem Beben wieder zurückgezogen.
Auf den Philippinen zerstörte das Beben nach ersten Berichten Brücken und Straßen. Die Menschen flohen aus Angst vor einer Flutwelle in höhergelegene Gebiete.

Die Zeitung „Inquirer“ berichtete auf ihrer Webseite, das zunächst keine Bericht über Schäden vorlägen. Das Beben ereignete sich um 14.47 Uhr MESZ rund 160 Kilometer südöstlich des Küstenortes Borongan. Das Geoforschungszentrum in Potsdam gab die Stärke des Bebens mit 7,5 an, etwas schwächer als nach der US-Messung

„Beben dieser Stärke haben das Potenzial, einen zerstörerischen Tsunami auszulösen“, teilte das Tsunami-Warnzentrum auf Hawaii mit. Konkrete Angaben über Wellen lägen allerdings nicht vor. Die Tsunamiwarnung galt unter anderem für die Philippinen, Indonesien, Taiwan, Papua-Neuguinea und einige pazifische Inselstaaten. Für Japan wurde der Alarm rasch wieder aufgehoben.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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