Beben in Japan
Hafenstadt vermisst die Hälfte ihrer Einwohner

Während Japan mit Sorge auf das rauchende Atomkraftwerk Fukushima blickt, werden langsam die Folgen des Jahrhundert-Bebens sichtbar. Von tausenden Menschen fehlt noch immer jede Spur.
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TokioDie Welt hält den Atem an. Als die Nachricht von einer Explosion im Kernkraftwerk Fukushima über die japanischen Fernsehsender flimmert, breitet sich Angst aus. Kernschmelze oder nicht? Bilder von der Katastrophe in Tschernobyl 1986 gerieten im fernen Westen wieder in Erinnerung.

Zu dem verheerenden Erdbeben, das nach neuesten Informationen vermutlich mehr als 1.800 Menschen das Leben kostete, könnte damit eine weitere Katastrophe kommen. Doch in Japan selbst blieben die Menschen vergleichsweise gefasst.

„Wegen des Atomkraftwerks mache ich mir eigentlich keine Sorgen. Ist das echt so schlimm?“, fragt der 21-jährige Kaji Shimauchi, der gerade vom Urlaub auf den Philippinen heimgekehrt ist. Als er auf seinem Smartphone die Nachricht liest, außerhalb der Evakuierungslinie gebe es keine Gefahr, liest er sein Buch weiter. Andere haben weniger Vertrauen in das Katastrophenmanagement der Regierung und brechen gen Süden auf.

In den Supermärkten decken sich manche Bürger mit Hamsterkäufen ein. Insgesamt geht das Leben in Tokio seinen gewohnten Gang, bis auf den Umstand, dass viele Züge Verspätung haben.

In der Regierung jedoch herrscht höchste Alarmstufe. Regierungssprecher Yukio Edano informiert mit ernster, aber unaufgeregter Miene über den neuesten Stand. Plötzlich die Eilmeldung von einer möglichen Kernschmelze. Die Lage spitzt sich immer mehr zu. Droht jetzt der GAU?

In der Nähe des Atomkraftwerks sei radioaktives Cäsium festgestellt worden, erklärt die Atomsicherheitskommission. Eine Bestätigung dafür, dass es in den Reaktoren tatsächlich zu einer Kernschmelze kam, gibt es aber bis jetzt nicht. Das Cäsium könnte auch beim Ablassen von Druck entwichen sein.

Dennoch lässt die Regierung den Evakuierungsradius um die beschädigten Kernkraftwerke Fukushima Eins und Zwei von 10 auf 20 Kilometer ausweiten. Der Regierungssprecher ruft die Bevölkerung auf, ruhig zu bleiben. Das ist sie auch.

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  • Die Entscheidung, ob es beim Menschen hilft oder nicht, liegt m.E. in der Intaktheit des Immunsystems. Ganz wesentlich dafür sind geringe Streßbelastung, eine ausgeglichene Psyche und eine gesunde Ernährung. Da dies bei Affen eher gegeben ist, dürfe der Mensch weitaus schlechter abschneiden.
    Bei normaler Strahlenbelastung aber ausreichender Nachstellerei kann das Immunsystem zusammenbrechen und der gemobbte an Krebs sterben.

  • Könnte dieses Medikament von Cleveland Biolabs helfen?

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-66360438.html

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