Beckstein: Keine Gefahr
Geburtshaus des Papstes mit Farbbeuteln beworfen

Unbekannte haben in der Nacht zum Sonntag das frisch renovierte Geburtshaus von Papst Benedikt XVI. im oberbayerischen Marktl (Landkreis Altötting) mit Farbe beschmiert.

HB MARKTL. Nach ersten Ermittlungen flogen zwischen 4.30 Uhr und 5.00 Uhr zwei blaue Farbbeutel gegen die Fassade des am Marktplatz gelegenen Hauses. Bayerns Innenminister Günther Beckstein (CSU) sah keinen Anlass zu Besorgnis. „Wenn ein paar Vollidioten meinen, so etwas machen zu müssen, ist das noch keine ernsthafte Gefahr“, sagte er der dpa.

Eine Streife der örtlichen Polizei hatte die Farbflecken am Sonntagmorgen entdeckt. Das Haus in Marktl habe nicht unter Objektschutz gestanden, sagte Beckstein. „Aber dort, wo der Papst sich bewegt, haben wir die Sicherheit im Griff.“ Über den oder die Täter und das Motiv gab es zunächst keine Erkenntnisse.

Die Farbflecken würden noch am Sonntag übermalt, sagte Marktls Bürgermeister Hubert Gschwendtner Reuters TV. „Es ist zwar ärgerlich, aber ich halte es nur für einen dummen Jungenstreich“, fügte er hinzu. Der Papst besucht während seiner zweiten Reise neben München, Regensburg, Freising und dem Wallfahrtsort Altötting auch Marktl, wo er die ersten zwei Jahre seines Lebens verbracht hat. Ein halbstündiger Abstecher in den kleinen ostbayerischen Ort ist für Montagabend vorgesehen.

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